Thayarunde mit Litschau

Zughotel in Waldkirchen
Zughotel in Waldkirchen
🚴Truppe - Ferdi W, Sepp, Manfred, Max Ernst, Franz S, Franz L, Geburtstagskind Dietmar, Günther, Gerhard
Datum - 13.August 2025 ☀️ 34°C🕙
Abfahrt - Mittwoch 07:00h
Länge - 80 km _Höhenmeter - 860 Hm Zeit - 5 Std🍽️ 🍻 - Gasthaus Kaufmann Konditionen - 🌑🌑🌑
Könne          - 🌑🌑🌑
Heute machten wir uns auf den Weg ins Waldviertel. Bereits um sieben Uhr früh saßen wir zu neunt in den Autos, Richtung Waldkirchen an der Thaya. Manfred war eine Nacht früher angereist, und so begann unsere - Dietmars Geburtstagstour - pünktlich um neun Uhr auf dem Radweg nach Slavonice. Die Landschaft tat sich in sanften Farben auf, weite, offene Felder, deren Stoppeln im Morgenlicht goldbraun glitzerten, und darüber ein Himmel im klaren Blau. Zwischen den Feldern zog gelegentlich der Duft von frischer Erde und Heu vorbei, als würden die Felder selbst ein leises Willkommen murmeln.
Slavonice
Slavonice
Im zauberhaften Český Slavonice suchen wir uns einen Platz im Schatten einer braunen Caféfassade, bestellen Kaffee mit leichtem Milchschaum, einen Cappuccino. Eine junge Mutter schiebt ihren Kinderwagen vorbei und einige Radler fahren übers Kopfsteinpflaster hin zum Hauptplatz, während wir unseren Kaffee genießen, noch nicht viel los in der Stadt. Wir verweilen noch einen Moment und radeln dann auf schmalen Strassen und schöne Feldwege Richtung Litschau.
Der Weg führte uns weiter durch Moor- und Mischwald, dessen Nadeln im samtigen Grün strahlten. Überall glitzerten kleine Teiche, wie stille Augen in dessen Wasser sich die vereinzelte Wolken spiegelten. Wir passierten riesige Felder, auf denen die Ernte in vollem Gang war. Mähdrescher stampften durch das Stroh, während gigantische Traktors das Erntegut abtransportierten.
zu Mittag im Gasthaus Kaufmann
zu Mittag im Gasthaus Kaufmann
In Litschau fuhren wir unterhalb der Burg am Herrensee vorbei, hier schimmerte das Ufer des Sees silbrig in der Mittagssonne. Der Gasthausgarten bot dann eine Ruhepause mit köstlichen Speisen. Danach führte uns der Weg durch weite Wälder, moosbewachsen und mächtig und die leichte Brise die aus den Wäldern herüberkamen brachte den Duft von Tannen und feuchtem Moos mit.
Schloss Litschau
Schloss Litschau
Ein Blick zurück auf die Burg die hoch oben über der Stadt thront und weiter geht's am Kräuterradweg hinaus Richtung Heidenreichstein. Schmale Waldwege rücken an uns heran und so radeln wir oft Schulter an Schulter die Wege dahin. Jede Kurve entfaltet neue Ausblicke auf das weite, ruhige Land. Sepp und Ernst führten die Truppe meist von der Spitze aus an und Max blieb dann bei den bergab Passagen vorne, während Manfred auf Günther wartete, der mit seiner Handykamera wunderbare Naturaufnahmen schoss.
Glockenturm
Glockenturm
Heidenreichstein liegt plötzlich vor uns, eine kleine Stadt, die sich sanft in die Landschaft schmiegt. Franz L. wollte sich und uns unbedingt ein Eis gönnen und so durchkreuzten wir diese lieblichen Straßen bis wir schließlich am Hauptplatz unser Eis-Tütchen fanden, Vanille mit Erdbeeren wirkte wie eine kleine Belohnung.
Wir verlassen die schmalen Straßen von Heidenreichstein und folgen dem Radweg, durchfahren kleine ruhige Ortschaften. in Wiesmaden erspähen wir ein Holztürmchen, das in die Weite ragt, als würde es die Vergangenheit mit der Gegenwart verbinden. Ein Glockenturm, dessen Glocke nicht laut schlägt, sie schreit auch nicht, sondern sie ist die Stimme der armen Orte, die bei Vermählungen und Begräbnisse klingt.
Schon rückt der Thaya-Radweg in den Blick, hier zeigte Dietmar erneut seine enorme Leidenskraft und trat fast 12 Kilometer lang ohne Unterstützung mit über 33 km/h dahin. Franz L hielt die Augen offen nach Schwammerl, doch die Landschaft schenkte uns heute vor allem stille Blicke, viele Teiche, große Felder, kühlende, tiefgrüne Wälder, ein gleichmäßiges Wechselspiel aus Licht und Schatten, das das Waldviertel wie ein lebendiges Gemälde erscheinen ließ.
Nach 80 km in gemütlicher Runde
Nach 80 km in gemütlicher Runde
Schließlich kehrten wir zum Bahnhof Waldkirchen zurück, wo das Zughotel auf uns wartete. Wir bezogen unsere kleinen, wunderschönen Zimmer in den drei Waggons und ließen uns die Jause von den freundlichen Damen des Dorfladens zureichen. Von der reich gedeckte Platte mit Käse- und Fleischaufschnitten, Brot, Gemüse, Knoblauch, Käse, hartgekochten Eiern und roten Zwiebelringen. Dazu auf weiteren Tellern und Platten frische Gemüse-Snacks sowie Streich Käse, waren wir begeistert. Nach unserer Jause vertieften wir uns in lustige Gespräche und ließen den Tag fröhlich und gesellig ausklingen. So ging ein wunderbarer Radltag zu Ende und morgen würden wir die Richtung wechseln, neue Perspektiven, neue Ausblicke warteten.
Traumhafte Jause vom Dorfladen
Traumhafte Jause vom Dorfladen
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