Vogeltenn am MTB Schwertberg

🚴Truppe - Alfred, Karl, Manfred, Dietmar Ernst, Johann, Gerhard
Datum - 30.April 2026 ☀️ 17°C
🕙 Abfahrt - Donnerstag 10:00h 
Länge - 43 km _Höhenmeter - 1038 Hm
Zeit - 5 Std 
🍽️ 🍻 - Pizzeria Venezia 
Konditionen - 🌑🌑🌑
Können         - 🌑🌑🌑🌑🌑
Bei blauem Himmel und einer frischen Brise, die die Haut kitzelte, trafen wir uns heute Vormittag zu einer ganz besonderen Tour. Die frisch eröffnete Schwertberger MTB-Tour lag vor uns wie ein versprochenes Abenteuer. Um 10 Uhr starteten wir an der Kreuzung im Thal, die Luft roch nach Frühlingsblüher und frischem Gras und es war als würde der Weg uns Zuversicht zu flüstern.
Gleich zu Beginn zog es uns zum Aufwärmen den Anstieg hinauf zum Vogeltenn. Der Abschnitt der Rieder Strecke war wie eine Tür zu einer lebendigen Landschaft, im Wald mischten sich der Duft von Harz und feuchtem Moos mit dem kühlen Atem des Tales. Ernst führte uns, der Pfad wurde schmaler, der Wald dichter und das Sonnenlicht tanzte zwischen Baumkronen. 
Dort, wo der Anstieg seine steilste Seite zeigte, mussten einige von uns kurz vom Rad steigen, doch unsere Gruppe blieb beharrlich, Ernst und Dietmar an der Spitze, Fredi und Johann mit neuem Mut, und wir hinter ihnen. Schließlich erreichten wir die Anhöhe. Der Wald öffnete sich leicht und ein schmales Wegstück führte uns vorbei an moosbewachsenen Stämmen, hin zum Vogeltenn. Ein kurzer Fußweg öffnete das herrliche Panorama, ein Plateau, von dem aus sich das Tal mit einer schimmernden Schraffur aus Feldern, Hügeln und entfernten Dächern zeigte. Die Aussicht war ein echtes Kleinod, eine stille Belohnung für den steilen Tour Einstieg.

Wir setzten unseren Weg fort vorbei am Oliven Hain und durch den Wald, der plötzlich heller wurde, sobald Sonnenstrahlen zwischen den Ästen hindurchfluteten. Ins Josefstal wurde der Waldweg wieder steiler und ließ uns die Umgebung neu spüren, dort das Rascheln der Blättern und hier das gelegentliche Zischen eines kleinen Vogels, der sich in den Baumkronen versteckte. Die Aist-Brücke empfing uns mit dem ruhigen Plätschern des Flusses darunter und das Wasser zog in ruhigen Bahnen vorbei, als würde es uns sanft zur neuen Herausforderung begleiten. Unsere Reise geht weiter hinauf zur Ruine Windegg, ein schmaler Pfad, das Plätschern eines kleinen Bacherls untermalt das Bild alter Mauern, die plötzlich vor uns auftauchen und

von Jahrhunderten erzählen.
Nach dem Besuch der historischen Steine setzten wir unsere Fahrt fort auf urigen Pfaden, die uns immer wieder in neue Landschaftsbilder entführten. In der Nähe des Weltsteins trat der Wald in ein helleres Gewand, das Licht spielte in einem Meer aus Laub und der Weg führte uns hinaus in das liebliche Lina. Die Aussicht eröffnete sich phantastisch, weite Felder, dahinter die bleichen Linien der Berge, die am Horizont majestätisch in die Höhe stiegen. Ein weiterer, richtig grob wurzeliger Abschnitt erwartet uns, doch der Rhythmus der Gruppe blieb beständig und der Blick wanderte immer wieder zu den Weiten des Landes.
Oben in Winden empfingen uns warme Sonnenstrahlen und der Blick schweifte über Wiesenpfade, die sanft ins Tal herabführten. Ein holpriger Weg durch das Grün stellte uns erneut vor die Aufgabe, die Balance zu halten, doch jede Kurve bot neue Ausblicke, ein Mosaik aus Feldern, Hügeln und Wäldern. Die Reise nahm ihren Lauf durch Aisthofen und weiter nach Furth, vorbei am Hödlmayr-Betriebsgelände und führte uns hinauf nach Doppl, auf versteckten Pfaden die den Eindruck vermitteln, als würden sie uns tiefer in eine grüne, lebendige Welt führen.
Schließlich kehrten wir zur Aist zurück und wir gleiten entlang des Flusses hinein nach Schwertberg, wo das majestätische Schloss wie ein stiller Wächter am Ufer stand. Noch ein letzter Blick auf das Wasser, das hier ganz sanft dahinströmte.
In der Pizzeria Venezia wurden wir dann kulinarisch verwöhnt
Dort gesellte sich auch Max zu uns und nach der Stärkung radeln wir gemeinsam noch zum Fredi und zur Traudi, die uns zu einem Abschluss Getränk einluden.
Für uns Radler war es eine wahre Freude, Traudi nach ihrer schweren OP wieder so voller Elan zu begegnen. Manch eine Träne glitzerte uns in den Augen, während wir sie sahen, stark, lebendig, unverkennbar. Und wir wurden verwöhnt mit erfrischenden Getränken und köstlich warmen Krapfen, deren Duft sich wie eine süße Erinnerung um unsere Nasen legte. Verfeinert wurde der Genuss noch mit der wunderbare Marillenmarmelade von Mama, die wie immer in einer wahre Gaumen Explosion endete.

So fand die Strecke ihren Abschluss im gemütlichen Garten von Traudi und Fredi. Danke, für eure offene Tür und herzliche Einladung.

Wir haben wieder eine wunderschöne Tour beendet und so wird aus jedem Kilometer eine kleine Geschichte, die uns noch eine Zeit begleitet.
GenussRadler | Alle Rechte vorbehalten 2025
Unterstützt von Webnode Cookies
Erstellen Sie Ihre Webseite gratis! Diese Website wurde mit Webnode erstellt. Erstellen Sie Ihre eigene Seite noch heute kostenfrei! Los geht´s