Start ins Jahr 2026

🚴Truppe - Fredi K, Max, Gerhard
Datum - 06. Februar 2026 ☁️ 4°C
🕙 Abfahrt - Freitag 12:30h
Länge - 40 km _Höhenmeter - 890 Hm
Zeit - 3,5 Std
🍽️ 🍻 - Gh Doppelhammer
Konditionen - 🌑🌑
Können - 🌑🌑

Heute, an einem jener Februartage, an dem das Wetter endlich eine Radtour erlaubte, brachen Fredi, Max und ich bei bedeckten Himmel zu eine kurzen 40 km Radtour auf. Die kühle, frische Luft umhüllte uns, während wir warm angezogen hinunter nach Lungitz radelten, um dann die steile Auffahrt zum Denneberg in Angriff zu nehmen. Mit jedem Tritt in die Pedale ging's ein wenig heraus aus der winterlichen Trägheit. Die Fahrt führte uns weiter nach Luftenberg, wo auf den Wiesen und in den nahegelegenen Wäldern noch der Schnee lag, die Straße hingegen war trocken und einladend, perfekt für unsere Fahrräder. Hier und da glitzerten die Schneereste im schwachen Licht des Nachmittags.

Bei Pulgarn bogen wir nun nach Götzelsdorf ab. Max hatte eine spannende Runde geplant und er führte uns mit seinem unwiderstehlichen Antritt den Berg in Richtung Aigen hinauf. Entlang des kleinen Baches standen dünne Sträucher, die kahl und doch anmutig wirkten, dabei verschmolz der Rhythmus unserer Räder mit dem sanften Plätschern des Wassers, das uns ein Stück begleitete. Als wir weiter nach Treffling und Schweinbach radelten, spürten wir den Puls des Lebens um uns herum. Am Freitag Nachmittag war die Straße belebt und wir fügten uns in den Verkehr ein. Für uns ging es dann hinauf nach Wögern, wo der Weg uns wieder durch eine stille Umgebung führte, die nur durch das Geräusch unserer Reifen auf dem Asphalt unterbrochen wurde.

Am Güterweg hinauf nach Arnberg erreichten wir schließlich Wartberg, ein Ort, der heute in der Winterruhe zu liegen schien. Hier ließen wir unsere Räder schließlich hinunter nach Schloss Haus gleiten. Es naht Gaisbach und das Ende unserer Tour, ich freute ich mich schon auf einen warmen Tee, den wir beim Doppelhammer in Frensdorf genießen durften.
Das Wetter war für diese Jahreszeit überraschend angenehm. Max hatte bereits einige Touren im heurigen Jahr hinter sich und auch Fredi war schon viel unterwegs. Für mich war es die erste Ausfahrt und ich war überglücklich, die frische, klare Luft einzuatmen und endlich wieder auf dem Rad zu sitzen. Ein Gefühl der Zufriedenheit erfüllte mich und der Februar hatte uns nicht nur eine Radtour geschenkt, sondern auch das Versprechen auf die kommenden Frühlingstage.