Schloss Weissenberg

🚴Truppe - Fredi K, Karl, Max, Franz, Alfred, Sepp, Manfred, Ernst, Günther, Gerhard
Datum - 19.März 2026 ☀️ 15°C
🕙 Abfahrt - Donnerstag 10:30h 
Länge - 97 km _Höhenmeter - 1174 Hm
Zeit - 7 Std 
🍽️ 🍻 - Schloss Taverne Weissenberg 
Konditionen - 🌑🌑🌑🌑
Können         - 🌑🌑
Bei etwa 14 Grad und strahlendem Sonnenschein versammelten wir uns am Gemeindeamt in Ried, bereit für ein Abenteuer auf zwei Rädern. Die Vorfreude war groß, denn gleich neun GenussRadler wollten die malerische Strecke zum Schloss Weissenberg erkunden. Um halb elf starteten wir unsere Tour, fuhren hinunter nach Mauthausen und überquerten die Donaubrücke. Nach der alten Dorfstraße nach Windpassing bogen wir bald in den Psalmen Weg ein, wo sich der liebliche Wiesenweg sanft durch die Landschaft schlängelte, eingerahmt von einigen blühenden Frühlingsboten und dem Duft wachsender Gräser. Der Weg führte uns weiter nach Ennsdorf, wo die kräftiger werdende Sonne bereits warm auf unsere Gesichter schien. Die Stimmung war, wie immer, großartig und so radelten wir über charmante Wiesen und durch schattige Waldwege bis Moos, vorbei an mächtigen Bauernhöfen, die sich an den endlos scheinenden Feldern reihten. Hier arbeiteten riesige Traktoren, die die Erde auflockerten, während wir die hügelige Landschaft genossen, die uns mit jedem Pedaltritt ein neues Bild zu malen schien.
der von weitem sichtbare Schlossturm
der von weitem sichtbare Schlossturm
Sepp, Ernst und Fredi K. waren an den Anstiegen immer an der Spitze zu finden und wir bei geselligen Gesprächen fast die Anstrengung des bergauf Fahrens vergaßen. Von weitem grüßte uns der Kirchturm von Hargelsberg und trotz der gelegentlichen Fahrverbotsschilder, die aber für Radfahrer nicht galten, fühlten wir uns frei und unbeschwert. Wir umfahren Hofkirchen und erreichten bei St. Marien einen malerischen Teich, an dem wir kurz Halt machten, um die Stille und das sanfte Plätschern des Wassers zu genießen. Umgeben von hohen Bäumen und dem Gesang der Vögel war es, als würde die Natur uns umarmen. Ein sanfter Wiesenweg führte uns weiter Richtung Weissenberg und schon bald konnten wir den Schloss-Turm am Hang erblicken. Nach über 50 km erreichten wir die Taverne Weissenberg, wo uns überraschend Günther begegnete, der von Linz her geradelt war, um uns bis zum Pichlingersee zu begleiten. Besonders lustig wurde es, als Alfred unserem Karl noch vor dem Mittagessen mit seiner sogenannten „Mach dich schneller Schmier“ überraschte, was uns alle zum Schmunzeln brachte. Nach einem köstlichen Essen mit enorm großen Portionen brachen wir wieder auf, um das Schloss zu erkunden. Fredi K. fing die Erinnerungen mit seiner Kamera ein und nun fuhren wir in der warmen Mittagssonne den Anton Bruckner Radweg entlang.
Einst - Burg-Schloss Weissenberg
Einst - Burg-Schloss Weissenberg
Manfred bildete unser Schlusslicht, was sicherstellte, dass wir niemanden verloren und Max, der sich bestens auskannte, übernahm gelegentlich die Spitze. Nun begleitet uns ein Stück der Geruch von der Papierfabrik in Nettingsdorf, bis wir wieder auf den schönen Wiesenwegen waren. Die Landschaft war weiterhin beeindruckend, sanfte Hügel und der Gesang der Vögel, das Rascheln der Blätter im Wind und das Plätschern von Bächen schufen eine Atmosphäre von unbeschreiblicher Ruhe und Schönheit. Franz versuchte hingegen wieder mit vollem Akku nach Hause zu kommen, während er die Anstiege mit Leichtigkeit meisterte.
Innenhof
Innenhof
Auf den herrlichen Waldwegen fühlten sich Alfred und Karl besonders wohl und fuhren mit Geschick über das schwierige Terrain. Vorbei am Ansfeldener Fernsehturm und weiter auf schmalen Straßen erreichten wir Rohrbach. Unser Weg führt in eine kurzen Abfahrt nach Ökam, wo viele Menschen die wärmende Sonne genossen und sich mit Eifer ihren Gärten widmeten. Hier zeigte sich der Frühling in noch verhaltener Pracht, die ersten Blumen sprießen in vielen Gärten und einige Rehe tummelten sich neugierig auf den tiefgrünen Wiesen.
vorne Sepp in da Kurzen, weiter hinten dick eingepackt die anderen GenussRadler
vorne Sepp in da Kurzen, weiter hinten dick eingepackt die anderen GenussRadler
Schließlich erreichten wir den Pichlingersee, wo sich Günther von uns verabschiedete. Für uns ging's auf unbefestigten Wegen hinaus nach Raffelstetten und bald überquerten wir in Abwinden erneut die Donau. Ein letzter steiler Hang führte uns hinauf nach Frankenberg und weiter über Greinsberg zu Max, der uns zum Abschluss auf ein Getränk einlud, Max herzlichen Dank für alles. So endete unsere wunderschöne Radtour mit 97 km in einer atemberaubenden Natur. Es war ein unvergesslicher Tag, geprägt von Freundschaft, Spaß und der überwältigenden Schönheit der Landschaft – was könnte man sich mehr wünschen?
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