Schloss Erla

Guaddrauf Truppe vorm Schloss Erla
Guaddrauf Truppe vorm Schloss Erla
🚴Truppe - Heidi , -Gäste Michaela und Johann -, Silvia, Fredi und Gerhard
Datum - 20.März 2026 ☀️ 14°C🕙
Abfahrt - Freitag 10:30h
Länge - 79 km _Höhenmeter - 736 Hm Zeit - 6 Std🍽️ 🍻 - Rahhofer Kronstorf Konditionen - 🌑🌑🌑
Können         - 🌑🌑🌑
Pünktlich zum Frühlingsbeginn machten sich vier Guaddrauf-Radler und zwei liebe Gäste auf zu einer kleinen Radreise zum Schloss Erla. Es war kurz vor halb 11, als wir uns in Frensdorf versammelten, umgeben von der aufkeimenden Natur, die in frischem Grün erblühte. Der Himmel strahlte in einem tiefen Blau, nur kleine Wolken zogen friedlich dahin, ohne den wärmenden Sonnenschein zu dämpfen.
Unsere Strecke führte uns hinaus nach Ruhstetten und über Wachsreith nach Ried. Bei der Abfahrt nach Mauthausen durch den schattigen Wald, vorbei am Heinrichs Bründl, spürten wir die kühle Frische der Morgenluft, doch Michi ließ sich davon nicht aufhalten. Mit einem Lächeln preschte sie die Abfahrt hinunter, als würde sie die Freiheit der Natur in jeder Kurve spüren.
Edwin Gushl Besitzer vom imposanten Gut unterhalb der Moarhansl Kapelle
Edwin Gushl Besitzer vom imposanten Gut unterhalb der Moarhansl Kapelle
Im Ort angekommen, überquerten wir die Donaubrücke und fanden uns bald auf schmalen Pfaden, die uns ins Herz von St. Pantaleon führten. Über einen sanften Güterweg kletterten wir hinauf nach Erla. Für Heidi, die hier die Akademie der Knödel besuchte, fühlte sich der Aufstieg besonders vertraut an und sie zog mit einer Leichtigkeit die Anhöhe hinauf, als ob sie von der Schönheit der Umgebung angetrieben wurde.
Im Vorhof des Schlosses hielten wir inne und hielten die Augenblicke in Fotos fest. Die altehrwürdigen Mauern, umgeben vom Lachen der Kinder im nahen Kindergarten und frisch sprießendem Gras, schienen uns in eine andere Zeit zu entführen. Danach setzten wir unsere Reise von der Stöcklerhöhe hinunter nach Altenhofen fort. Unter der A1 hindurch gelangten wir auf den Promenadeweg in St. Valentin, wo der Weg schnurgerade und teils unbefestigt verlief, vorbei am stillen Friedhof und entlang der sanften Kreuzrunse. Der kleine Bach plätscherte leise an unserer Seite, als wäre er Teil unserer Reise.
Auf den Feldern herrschte bereits reges Treiben, die Erde wurde mit großen Maschinen gelockert und die Menschen, die sich ihrer Gartenarbeit widmeten, lächelten vergnügt, während die warmen Sonnenstrahlen ihre Gesichter küsst. Im kleinen Bauerndorf "Viehdorf" legten wir einen kurzen Stopp ein und bestaunten die Moarhansl-Kapelle, die hoch oben am Berg schützend über den kleinen Ort thront. Auch das Gehöft darunter erregte neugierige Blicke, während die sanften Hügel und der kommende Frühling eine fast idyllische Kulisse boten.
Kleinstes Bruckner Museum der Welt in Kronstorf. "Darf ich auf Sie hoffen und bei ihren lieben Eltern um Ihre Hand werben?“ so endeten alle seine 9 brieflichen Heiratsanträgen mit einem -NEIN
Kleinstes Bruckner Museum der Welt in Kronstorf. "Darf ich auf Sie hoffen und bei ihren lieben Eltern um Ihre Hand werben?“ so endeten alle seine 9 brieflichen Heiratsanträgen mit einem -NEIN
Silvia war heute kaum von ihrem Gatten zu trennen und radelte stets an Fredis Seite, was genauso viel Staunen auslöste wie die Kapelle selbst. Gemeinsam fuhren wir entlang der Enns zum Kraftwerk Ernsthofen und setzten über nach Oberösterreich. Johann erkannte gleich einige seiner Kunden und auf einem kleinen, idyllischen Weg erkundeten wir Kronstorf von der Rückseite des Ortes.
Beim kleinsten Bruckner-Museum der Welt legten wir eine kurze Pause ein, bevor es zur Einkehr beim Rahofer ging. In der gehobenen Gastronomie stärkten wir uns mit hervorragenden Kalbsschnitzeln und panierten weichen Ei, deren köstlicher Geschmack uns neue Energie für die Weiterfahrt gab.
Frankenberger Kircherl
Frankenberger Kircherl
Der Weg führte uns auf die Anhöhe, vorbei an malerischen Bauernhöfen, die sich harmonisch in die Landschaft einfügten und den zwar beeindruckenden, aber keineswegs schönen Stromleitungen von Ernsthofen. Ein kurzer Abstecher zum Stausee Enns offenbarte uns unerwartete Ausmaße, die wir hier in Thaling nicht vermutet hatten. Enten und Schwäne schwammen gelassen im ruhigen Wasser, während einige Fischer in der Ferne ihr Glück versuchten.
Auf dem schönen Weg nach Enns, begleitet vom Gesang der Vögel, die bereits in bester Hochzeitsstimmung waren, radelten wir am Ufer der Enns an der charmanten alten Ennserstadt vorbei
Frankenberger Gedenktafel an die 300 Kinder, Frauen und Männer die hier beim Bauern Aufstand getötet wurden
Frankenberger Gedenktafel an die 300 Kinder, Frauen und Männer die hier beim Bauern Aufstand getötet wurden
Weiter am Donauradweg führte unsere Strecke durch die Auen des Stromes, wo sich die Natur für ihre Blüte vorbereitet, das sanfte Rauschen des Wassers, die frischen Aromen des Waldes und der Duft des frühlingshaften Grüns umhüllten uns wie ein sanfter Mantel.
Einige Rehe sprangen von den saftigen Wiesen in den nahen Auwald und wir radelten durch St. Georgen den Berg hinauf zum Frankenberger Kircherl. Hier genossen wir die imposante Aussicht auf den Ort und das silberne Band der Donau, das sich glitzernd durch die Landschaft schlängelte.
Über kleine Sträßchen gelangten wir zurück nach Ruhstetten, wo sich Michi und Johann verabschiedeten. "Ich hoffe, es hat euch gefallen und kommt gut heim", waren meine herzlich gemeinten Worte beim Auseinandergehen. Einige Pedaltritte weiter trennten sich auch die Wege der Guaddrauf-Freunde.
Unsre Guaddrauf Radlerin Heidi beim Anstieg
Unsre Guaddrauf Radlerin Heidi beim Anstieg
Es war eine wunderbare Ausfahrt, reich an Eindrücken und Klängen und unser Guide Gerhard übernahm zeitweise die Lehrerrolle, was ihm und uns viel Spaß bereitete. Mit jedem Tritt in die Pedale fühlten wir uns eins mit der Natur und der Frühling hatte uns mit seiner Schönheit und seinem Zauber voll und ganz in seinen Bann gezogen.
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