Ruttenstein 26

🚴Truppe - Alfred, Fredi K, Dietmar, Sepp, Karl, Gerhard
Datum - 25.Juni 2026 ☀️ 32°C
🕙 Abfahrt - Donnerstag 8:00h 
Länge - 66 km _Höhenmeter - 1540 Hm
Zeit - 4,5 Std
🍽️ 🍻 - Einladung-  Sonja und Karl 
Konditionen - 🌑🌑🌑🌑
Können         - 🌑🌑🌑🌑

Um der sengenden Hitze des Nachmittags auszuweichen, begann unsere Tour zur Ruine Ruttenstein bereits um acht Uhr. Zu sechst radelten wir los und glitten hinauf auf den Pfad am Stranzberg, der bereits ziemlich verwachsen war und folgten dem Weg bis nach Mistelberg. Dort rollten wir über einen Wiesenweg, der sich sanft in einen Waldweg weiter zog, hinein auf neuen Pfaden Richtung Tragwein.

Der Himmel spannte sich in einem klaren, reinen Blau und die Sonnenstrahlen malten durch die Blätter zarte, fast tanzende Muster auf unseren Weg durchs stille Tal des Kettenbachs , das wir nun hinter uns lassen und eintauchen in das labyrinth artige Wegenetz des Henneberg-Walds. Schon hier zeigte uns Sepp, daß er heute nur so von Kraft strotzt und er mit Fredi unsere Truppe von vorne anführt. Wir gleiten weiter nach Brawinkl und ritten über hübsche Wegerl, die uns zum Zell Hof führten.
Angekommen im Naarntal, öffnete sich flussaufwärts ein kleines Naturschauspiel, das mich jedes Mal fesselt. Das Plätschern des Wassers, die stillen Mauern der Häuser, die in den Hangkanten stehen, die schattenspendenden Bäume und eine Schotterstraße, die den Windungen des Flusses folgt. Weiter oben prägen große Steine das Flussbett und die liebliche Naarn springt vergnügt über kleine Wasserläufe ins Tal.
Wir radelten jetzt vorbei am Johannesbrunnen und unser Weg stieg immer mehr an, bis uns nur noch wenige Meter von der ehrwürdigen Ruine Ruttenstein trennten, deren Mauern ins Tal blicken, imposant und mächtig, als wollten sie uns fragen, welche Geschichten sie uns heute erzählen sollen.
Wir aber kehrten kurz in der Schutzhütte ein. Von hier heroben eröffnet sich ein sagenhafter Blick über Wälder in sattem Grünton, die sich an den Hängen der Berge schmiegen. Trotz des traumhaften Ausblicks freuten wir uns schon mächtig auf ein kühles Getränk, das uns hoffentlich neue Kraft für den Heimweg schenkt. Nun ging es auf tollen Waldwegen hinauf nach Wolfsgrub. Alfred drängt nach der Pause genauso an der Spitze wie Karl und so kletterten wir hinaus zum Schloss Aich und hinein nach Bad Zell. Auf den Straßen herrschte wenig Verkehr und wir radelten nun über urige Pfade oberhalb vom Ortner hinunter ins Kettenbachtal. Jetzt noch den steilen Weg hinauf nach Fraundorf. Hier kämpfte sich Dietmar im ECO Modus nach oben und endlich oben angelangt ging's wieder hinunter. So ließen wir unsere Räder nach Kriechbaum laufen und weiter heimwärts nach Hohensteg. Karl war schließlich nicht mehr zu bremsen und knallte den Stegfellner Berg hinauf. Ein paar Minuten später bogen auch wir zum gemütlichen Heim von Sonja und Karl ab.  
Sonja hatte uns eine Essig-Wurst vorbereitet, einfach traumhaft. Der Tisch bog sich, heiße und kalte Getränke stand bereit und als Draufgabe gab es noch ein herrliches, riesiges Eis. Sonja, ich finde kaum die Worte, um dir und Karl für die so herzliche Einladung zu danken - Danke, Danke, Danke.

So endete eine wunderbare Radreise in gemütlicher Runde. Es war warm und herausfordernd, doch die Mühlviertler Landschaft, wunderbar und schön, zeigte sich wieder von ihrer besten Seite.

Einladung von Sonja und Karl 

GenussRadler | Alle Rechte vorbehalten 2025
Unterstützt von Webnode Cookies
Erstellen Sie Ihre Webseite gratis! Diese Website wurde mit Webnode erstellt. Erstellen Sie Ihre eigene Seite noch heute kostenfrei! Los geht´s