Ruine Windegg mit Weltstein

beim Weltstein
beim Weltstein
🚴Truppe - Sybille, Silvia, Ingrid, Gerhard
Datum - 09.August 2025 🌦️30 °C
🕙 Abfahrt - Samstag 11:30h 
Länge - 52 km _Höhenmeter - 690 Hm
Zeit - 4,5 Std
🍽️ 🍻 - Jausenstation Schollerei 
Konditionen - 🌑🌑🌑
Können.        - 🌑🌑🌑
Bei azurblauen, wolkenlosen Himmel brachen wir zu viert zu einer kleinen Radtour auf. Von Wachsreith aus rollten wir mitten hinein in eine sanft gekrümmte Hügellandschaft, wo sich bei jeder Biegung ein neues Panorama öffnete. Vorbei an grünen Wiesen führten uns die schmalen Wegerl weiter hinaus nach Obenberg und schließlich nach Gerersdorf, während vor uns die Hügelketten in sanften Farben leuchteten. In einem Garten mit einer Miniaturburg und einer winzigen Alpenlandschaft hielten wir kurz inne und betrachteten die detailgetreuen Nachbildungen bevor es weiter zum Koblberg ging.
Silvia im Zwiegespräch mit,,,
Silvia im Zwiegespräch mit,,,
Dort stiegen wir zum Heimkehrer-Kreuz auf. Schwertberg breitete sich unter uns aus und der Duft von blühenden Sträuchern vermischte sich mit dem frischen Geruch von Erde und Gras. Uns zog es aber hinaus nach Au. Gemütlich radelten wir am Donau Damm entlang, der mächtige Strom zog still an uns vorbei und wir machten Halt, gönnten uns Kaffee und ein köstliches Soft Eis, während sich der Fluss wie ein blauer, schimmernder Streifen durch das grüne Land zog 
Blick zur Kirche
Blick zur Kirche
Unser nächstes Ziel war die Ruine Windegg, die im Tal bei Winden thront. Wir radelten hinauf zur Burg und der Blick aus der Anlage hinaus ins Tal war von wunderbarer Stille und dem Rascheln der Blätter geprägt. Nach einem kurzen Rundgang nahmen wir den schweren Anstieg zum Weltstein in Angriff. Der Duft von frischem Heu und harzigem Holz hing in der Luft und ließ uns langsamer atmen, während wir den Weg durch das Wiesenlabyrinth hinauf meisterten. Ingrid schien förmlich hinaufzufliegen, eins mit ihrem neuen Rad. Am Wiesenweg ging es nun steil bergab, Sybille preschte mit ihrer jugendlichen Unbekümmertheit da kurzerhand hinunter und auch Silvia und Ingrid nahmen diese Herausforderung mit Bravour.
Blick vom Weltstein
Blick vom Weltstein
Es folgte der Weg zur kleinen Kapelle, versteckt im dichten Laubwald, deren Stille uns eine Weile in ihren Bann zog. Wir wanderten dann noch ein Stück zum Weltstein hinauf, verweilten ein Weilchen an diesem idyllischen Ort, bevor es wieder steil hinauf zur Straße ging. Am Wanderweg radelten wir nun nach Oberlebing, und die Aussicht auf Tragwein und Allerheiligen war wie ein großes, ruhiges Gemälde, das sich beim Weiterfahren sogar noch verschönerte, da sich das Marchland in einem riesigen Panorama ins Bild erhob, einfach atemberaubend.
Ruine Windegg
Ruine Windegg
Wir ließen unsere Räder hinunter nach Kriechbaum rollen, der Kettenbach war unser ständiger Begleiter und ein Schwarm Vögel begrüßte uns bei der rasenden Abfahrt. Sybilles Rücklicht wurde für uns immer kleiner, so rasant krachte sie ins Tal hinunter. Wir radelten nun hinauf zum Stranzberg, vorbei an einem schönen Bauernhof und am Wiesenweg erreichten wir die Schollerei. Nach einer wirklich üppigen, tollen Jause und köstlichem Rindfleischsalat ging unsere Reise weiter hinunter nach Hohensteg. Am letzten Anstieg hinauf nach Meitschenhof legte Silvia ein sagenhaftes Tempo vor, bevor wir bei einer gemütlichen Abfahrt zur Feldaist rollten. Unsere Wege trennten sich nun, Ingrid und ich ließen die wunderschöne Tour nochmals Revue passieren und freuen uns schon auf unser nächstes gemeinsames Abenteuer, wenn erneut Hügel, tiefgrüne Wiesen, stille Wälder und wunderbare Radlerfreunde unsere Begleiter sind.
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