Ruine Ruttenstein 2025

🚴Truppe - Fredi W, Fredi K, Sepp, Ernst, Max, Gerhard
Datum - 27.August 2025 ☀️ 25°C
🕙 Abfahrt - Mittwoch 09:00h 
Länge - 63 km _Höhenmeter - 1302 Hm
Zeit - 4,5 Std
Konditionen - 🌑🌑🌑
Können         - 🌑🌑🌑
Mit einer Regenprognose von 50 Prozent starten wir bei leicht bedecktem Himmel zu unserer Tour zur Ruine Ruttenstein. Unsere Gespräche gehen fröhlich los, während wir die erste Steigung hinauf zum Stranzberg erklimmen. Ein wenig Sonnenschein kitzelt die Haut, als wir weiterfahren, hinunter ins Kettenbach-Tal und über den frisch reparierten Feldweg hinauf nach Tragwein. Einige Kühe liegen gemütlich kauend im satten Grün und beobachten uns mit sanften, großen Augen, während zwei weitere am Rand der Weide unseren Tritt verfolgen. Max erzählt von seiner letzten Radtour und im Reitgraben trägt uns das Tal sanft entlang des kleinen Baches. Lustig fließt das Wasser zwischen den Sandbänken, der Wald schmiegt seine Äste leicht im Wind und wir nehmen heute die Asphaltstraße hinauf am Hennberg. Ernst und Sepp klettern spielerisch vorneweg, der Rest unserer sechs Köpfe kämpft sich hinterher. Die Sonne macht sich jetzt leider etwas rar und so gleiten wir hinunter nach Bad Zell und radeln weiter zur kleinen Naarn. Dieses Juwel verzaubert mich jedes Mal und so tauchen wir ein ins Tal und folgen dem kleinen Fluss. Das Wasser plätschert, die Luft riecht nach Moos und frischem Laub, während der Wald uns mit seinen Musterungen aus Licht und Schatten umgibt. Wir passieren die reizenden Häuser und ein Räuber der Lüfte beobachtet unser Treiben, während die Wipfel der Bäume leicht im Wind tanzen.
Wir machen kurz Rast auf einer kleinen Wiese und lauschen dem Gemurmel des Wassers. Unsere Route zieht uns nun nach oben und ein Blick zurück zeigt uns, wie schnell man mit dem Rad Höhenmeter sammelt. Eine kurze Wegstrecke führt hinab, bevor der lange Anstieg zur Ruine beginnt. Die Äste der Bäume greifen nach dem Licht, wir aber radeln aus dem Wald heraus und plötzlich öffnet sich der traumhafte Blick auf die imposante Burg Ruttenstein. Wie mächtig sie damals wohl gewirkt hat, mit welcher Würde und welcher Macht sie über dem Gelände thronte.
Es geht nun zur Schutzhütte, gerade rechtzeitig, bevor ein paar Regentropfen fallen. Nach schmackhafter Stärkung brechen wir wieder auf. Jetzt geht es hinunter zur Raabmühle, wo der Duft des frischen Heus und das Aroma der frisch geschnittenen Bäume in der Luft liegen. Hinauf zum Zell-Hof öffnen sich der Blick auf die imposanten Hügel, als würden deren Wälder und tiefgrüne Wiesenhänge uns grüßen. Im Hintergrund Allerheiligen mit der lieblichen Kirche und die Sonne lacht vom Himmel, nur noch ein paar Schleierwolken ziehen vorbei.
Ferdi W. holt uns an der Spitze ein und übernimmt die Führung hinauf nach Baumgarten. Wir nähern uns Kriechbaum, und auf der langen Geraden nach Hohensteg gibt Max noch einmal alles. Fredi K klettert mühelos die letzten Steigungen hinauf und wir biegen ab zum Sepp, der uns heute das Abschluss Getränk und erfrischendes Eis spendierte. Sepp, vielen Dank für deine super Gastfreundschaft.
Nach weiteren Gesprächen über Gott und die Welt brechen wir auf nach Hause. Es war eine traumhafte Ausfahrt in eine wirklich hügelige Gegend, mit schönen Flusslandschaften, bei traumhaftem Radlwetter und natürlich mit einer, wie immer, tollen Radlertruppe, das Alles machte den Tag zu einem kostbaren Augenblick.
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