Quelle Visnitzbach

🚴Truppe - Karl, Max, Manfred, Ernst, Dietmar, Gerhard
Datum - 03. April 2026 ☀️ 14°C
🕙 Abfahrt - Freitag 10:30h 
Länge - 61 km _Höhenmeter - 1554 Hm
Zeit - 5 Std 
🍽️ 🍻 - Gasthaus Oyrer 
Konditionen - 🌑🌑🌑🌑
Können         - 🌑🌑🌑🌑
Am heutigen Karfreitag brachen wir zu sechst auf, um die Quelle des Visnitzbachs zu erkunden, ein neues Abenteuer, das uns durch ein Stück unberührte Natur und die sanften Hügel des Mühlviertels führen sollte. Um 10:30 Uhr legten wir los, zunächst auf dem vertrauten Weg entlang der Eisenbahn nach Gaisbach und dann bot unser nächstes Ziel, der Schlosspark, ein fast malerisches Bild. Das große Rudel Damwild ließ uns, neugierig und aufmerksam, nicht aus den Augen, während wir an ihnen vorbeiradelten. Begleitet wurden wir von einem strahlend blauen Himmel, durchzogen von vereinzelten schneeweißen Wolken, die gemächlich dahin zogen und die Luft mit einer angenehmen Frische erfüllten.
Der schmale Pfad, den wir bis Arnberg folgten, führte uns in die Ruhe des Waldes. Hier bog unsere Route in einen  ziemlich verborgenen Weg ab, der uns schließlich auf den Wartberger Radweg brachte, der sich weiter nach Friensdorf schlängelte und hinunter ins kleine, versteckte Tal des Visnitzbachs. Der Bach plätscherte fröhlich und spritzte an den Steinen, wo kleine Strudel tanzten und die glitzernden Tropfen in der Luft funkelten. An einigen Stellen blühten die Märzenbecher, kleine weiße Blüten, die wie zarte Sterne aus dem Erdboden schauten, während das fröhliche Zwitschern der Vögel eine beruhigende Melodie in die Luft zauberte. 

Als wir in den für mich neuen Weg nach Anitzbeg einschlugen, umhüllte uns eine fast magische Atmosphäre, Karl kämpfte indessen auf der schmalen Holzbrücke mit seinem breiten Lenker. Die Wurzeln auf dem steilen Anstieg erforderten unsere volle Aufmerksamkeit, während uns ein schmaler Grat oberhalb des Baches nach Anitzbeg führte und mit einen beeindruckenden Blick hinunter ins Visnitztal faszinierte. Wir radelten weiter nach Loipersdorf und hinunter zur kleinen Gusen, deren klares Wasser uns mit seiner Schönheit beeindruckte. Es folgte der Anstieg nach Matzelsdorf der die Kletterkünste von Ernst und Karl offenbarte, die mit Leichtigkeit die schweißtreibende Herausforderung annahmen. An der Quelle des Visnitzbachs hielten wir jetzt an, wo das Wasser als kleines Rinnsal aus dem Boden sprudelte und den Hang hinunterfloss, bis es in einem kleinen Teich im nahen Waldgebiet aufgefangen wurde. Nach diesem kleinen Halt setzten wir unsere Tour nach Au fort und radelten mit einem herrlichen Blick auf Schloss Weinberg hinunter nach Wittingdorf. Max, voller Übermut, ließ es sich nicht nehmen, auf dem schmalen Weg die Bremsen loszulassen und sauste mit einem fröhlichen Grinsen den Hang hinunter. Doch die nächste Herausforderung wartete bereits mit dem Anstieg zum Schöferhof. Ernst zog mit unwiderstehlicher Kraft den steinigen Weg hinauf und der Blick zurück war atemberaubend, die steilen Hänge, bedeckt mit tiefgrünem, aber noch kurzem Gras und die klare, frische Luft schufen eine Kulisse, die das Herz höher schlagen ließen.

Wir fuhren vorbei am Schloss Tannbach, wo die Pferde in der Koppel fröhlich umhersprangen und ihre Freude an der Weite auskosteten. Auf kleinen, verwinkelten Sträßchen erreichten wir nun den lieblichen Ort Gutau. Am Ortsplatz machten wir Halt beim Oyrer, der uns mit köstlichen Fischgerichten verwöhnte, ein Hochgenuss, der perfekt zum Karfreitag passte.
Nach dem köstlichen Essen setzten wir unsere Fahrt fort, hinaus nach Marreith, wo uns am gegenüberliegenden Berg der Anstieg nach Erdleiten bereits erwartete. Dietmar strahlte vor Kraft und kletterte den Waldweg mit einem gleichmäßigen, aber unbarmherzigen Tempo hinauf.
Oben am Güterweg Hirtlhof angekommen, wurden wir von der grandiosen Aussicht überwältigt. Manfred und ich radelten nun gemeinsam den Berg hinunter zum Voglhofer Bach, hier trafen wir auf einige Radlerfreunde, die sich mühsam den Anstieg hinaufquälten. Die Landschaft erstreckte sich vor uns in sanften Hügeln und grünen Wiesen, die im Sonnenlicht schimmerten und uns irgendwie ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer vermittelten.
Wir fuhren weiter in Richtung Pfahnlmühle und anschließend hinauf zum Kranzlgarten. Der letzte Anstieg forderte unseren gesamten Einsatz, aber Ernst und Max zeigten hier wieder ihre beeindruckende Klasse. Schließlich machten wir Halt beim Gerhard, wo Ingrid bereits auf uns wartete und uns mit ihrem köstlichen Kuchen und erfrischenden Getränken verwöhnte. Ingrid du bist einfach wunderbar. 

Nach einer lustigen Nachbesprechung endete unsere wunderschöne Tour nach 61 km und 1554 Höhenmetern. 
Dankbar blickte ich auf diesen Tag zurück, an dem wir nicht nur die atemberaubenden Landschaften des Mühlviertels entdeckten, sondern auch die Freude am gemeinsamen Erleben und die Verbundenheit zur Natur genießen durften. Diese wunderbare Tour war ein Geschenk, das wir nicht versäumen wollten und sie wird für immer in unseren Erinnerungen leuchten, wie die strahlenden Sonnenstrahlen, die uns auf unserer Fahrt begleiteten.
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