Plattltunier 2026 beim Blacky 

🚴Truppe - Sepp, Dietmar, Fredi K, Karl, Ernst, Max, Alfred, Franz , Manfred, Helmut, Günther und Gerhard
Datum - 02.10.2026 ☀️ 22°C
🕙 Treffpunkt - Freitag 13:00h 
🍽️ 🍻 - Schwarzn Gut 
Konditionen - 🌑🌑🌑🌑🌑
Können         - 🌑🌑🌑🌑🌑
Heute treffen wir uns beim Franz zu einer ganz besonderen Veranstaltung. Wir wollen Plattln und das auf dem wunderschönen Anwesen von Maria und Franz. Schon beim Ankommen sticht neben dem Hauptgebäude ein kleines, traumhaftes Häuschen ins Auge. Davor und darum herum reihen sich zahlreiche Töpfe in allen Formen und Farben und die üppige Vielfalt an Blumen und Pflanzen macht den Garten zu etwas ganz Einzigartigem. Auf dem weitläufigen, gepflegten Gelände hat Franz außerdem eine richtige Plattl-Arena abgesteckt. Die Taube im Feld Mittel und von dort aus zieht sich das Spielfeld bis zur festgelegten Entfernung, gute sechs Meter zur Abwurf Markierung. Ringsherum leuchtet der Boden eingefasst in einem Rahmen aus Sägespänen und unser Spielgerät, Eisenplatten in Blau und Rot. Es kann losgehen.
Zunächst gibt es ein Begrüßungsgetränk und dann beginnt das Spiel. Aus insgesamt zwölf Spielern werden per Kartenziehen die Nummern ausgelost, die Nummer entscheidet, wer in welcher Mannschaft landet. So werden wir auf Team A und Team B aufgeteilt. Geplant sind sechs Runden und in jeder Runde wird bis fünf Punkte gespielt. Helmut hat dabei nicht nur das schmackhafte Fössn-Bier gespendet, sondern auch die Team-Auslosung kreiert und nach jeder Runde werden die Teams erneut durcheinander gewürfelt, damit es spannend bleibt und niemand sich ausruhen kann.
Die erste Runde startet pünktlich um halb zwei. Bei traumhaften Wetter merkt man schon beim ersten Aufeinandertreffen, die Favoriten auf den Turniersieg sind sichtbar angespannt, aber gleichzeitig ist die Stimmung von Anfang an extrem gut. Man lacht, man feuert sich an, und trotz des Ehrgeizes geht alles locker und lustig über die Bahn.
Ich selbst versuche nicht nur, das Team-Ergebnis im Blick zu behalten, sondern auch die drei besonders gut platzierten Spieler festzuhalten. Dafür gibt es Bonuspunkte im System 3–2–1. Schon mein erstes Werfen lässt allerdings erahnen, dass ich heute nicht ganz so hoch gewinnen werde. Das Plattl rollt nach dem Wurf einfach weiter und landet außerhalb. Ernst hingegen setzt sein Spielgerät so knapp zur Taube, dass sie nicht mehr zu verdrängen ist. Auch Franz ist super platziert und so nimmt die erste Runde ihren Lauf.
Max steigt gleich fabelhaft ins Turnier ein und bringt sein Team in Führung. Leider wird es am Ende bei der letzten Kehre zum fünften Punkt noch einmal bitter und Franz erspielt sich zusätzlich einen Punkt, was im Ergebnis sichtbar Gewicht hat. Am Ende steht es 6 zu 1, also 18 zu 3 Team-Punkte zugunsten der Gegner. Für uns bedeutet das, ein starker Einstieg der anderen, während wir selbst erst einmal ordentlich hinterherlaufen müssen. Also ist klar, dass wir in den nächsten Runden eine bessere Leistung brauchen und wir hoffen dabei auf das neue Team und auf mehr Glück im Spiel.
Die zweite Runde bringt immerhin zumindest kleine Verbesserungen. Wieder schafft es unser Team zweimal, eine Kehre zu gewinnen. Trotzdem endet das Ganze deutlich gegen uns, 5 zu 2. Und auch in der Punktewertung sieht es nicht besser aus, 6 Team-Punkte gegen 15 der Gegner. Dennoch gibt es Lichtblicke. Manfred ist zweimal der Beste und hält die Fahne unseres Teams hoch. Auf der Gegenseite wächst Karl über sich hinaus, Immer dann, wenn eine Kehre entschieden wird, gehört er zu den Besten, konstant gefährlich dieser Mann. Auch Alfred, Franz und Sepp bleiben immer ganz nah an der Taube. Man sieht bei allen, das ist kein reines Glücksspiel, da steckt richtig Kampfgeist drin.
Jetzt setze ich all meine Hoffnung auf die dritte Runde. Mit einem neuen Team geht es diesmal spürbar aufwärts. Gemeinsam mit Karl und Fredi K habe ich das Glück, mit starken Spielern zusammenzustehen und genau das macht den Unterschied. Karl und Fredi entschieden die Runde für uns und auch Franz ließ keine Zweifel aufkommen, denn seine Wurfgenauigkeit war einfach beeindruckend. Unsere Gegner hielten allerdings richtig stark dagegen. Dietmar landete genauso wie Ernst und Alfred immer nur wenige Zentimeter bei der Taube und dennoch lief es diesmal für mich. Am Ende stand ein Sieg für unser Team, 15 zu 9.
Weil wir ausmachten, dass ich von den Verlieren jeweils zwei Euro einsammeln darf, ging ich nun mit guter Laune von Mann zu Mann. In den ersten Spielabschnitten war ich schließlich selbst einer der Sponsoren, umso schöner war es, jetzt einmal auf der anderen Seite zu stehen. Mittlerweile hatten alle Spieler schon einige Einzelpunkte gesammelt, und die Stimmung war ausgelassen, laut und voller Lachen. Franz kredenzte zwischendurch immer wieder kalte Getränke, dazu gab es scharfes Zielwasser und man merkte, hier wird nicht nur gespielt, hier wird unser Zusammentreffen auch richtig gefeiert.
Dann kam Runde 4. Diesmal waren Franz und Alfred kaum zu bändigen, beide ganz nah am Ziel, so nah, dass man nur noch staunen konnte. Das Pech war nur, dass sie nicht in meinem Team standen. Manfred stemmte sich nach Kräften gegen die Niederlage, aber am Ende wurde es deutlich, 5:1, also 15 zu 3 Team-Punkte für die Gegner. Ich war entsprechend zerknirscht und ich durfte wieder 2 Euro ins Töpfchen werfen.
Franz rief schließlich zur Kaffee-Pause und wir nahmen uns eine kurze Auszeit. Bei Kaffee und einer Schwarzwälder Schnitte, die einfach traumhaft geschmeckt hat, wurden die Köpfe wieder frei. Maria hatte mit hauseigenen Weichseln eine echte Köstlichkeit gezaubert. Alle waren verzückt. Maria, herzlichen Dank für diese herrliche Gaumenfreude. Mit ein paar lustigen Gesprächen im Hintergrund gingen wir danach gestärkt in die letzten beiden Runden.
Wie es der Zufall wollte, war die Glücks-Göttin in der Folge plötzlich auf meiner Seite. Helmut, Karl und Fredi führten unser Team zu einem großartigen Kehre-Sieg. Manfred war zwar der Beste auf Gegners Seite, aber das reichte nicht. Am Ende stand 7:2, also 21 zu 6 Team-Punkte. Franz liegt zu dem Zeitpunkt klar vorn, mit fünf Team-Siegen und auch in der Einzelwertung kann er Punkte sammeln, als wäre sein Plattl auf Siegeskurs genagelt.
Nun nähern wir uns der Entscheidung. Ich strahle, als die Team-Auslosung mich an Franz Seite spülte. Die erste Kehre, auf einmal zeigt Günther seine Klasse. Fredi platzierte sich ebenfalls sehr sauber. Es steht 2:0 für unsere Gegner, aber da ist Franz, der Dominator, er wird schon noch seine Klasse zeigen. In der zweiten Kehre ändert sich das Bild kaum, Ernst und Günther sind diesmal die am besten Platzierten, das sind Gegner! und es steht 4:0. Franz legt in der nächsten Kehre sein Plattl vor das von Karl. Es wirkt, als würde sich das Blatt endgültig wenden. Da kommt Ernst, es wird still. Ernst schwingt, einmal, zweimal und der Wurf trifft ganz leicht die Taube. Sein Plattl rutscht an Franz’s Spielgerät knapp vorbei und gewinnt, in dem Moment heißt es -aus vorbei-, ein Zurückdrehen gibt es nicht, also 5:0, auch das noch. Für die Gegner bedeutet das 15 Punkte im Team. Und doch, Franz ist ja im Verlierer-Team. also um den Tagessieg war noch Nichts entschieden. Erst nach drei Stunden ist die Schlacht endgültig geschlagen. Es war ein aufregendes, lustiges Turnier und jetzt wird’s richtig spannend.
Ich zählte alles zusammen und in der Auswertung kristallisierten sich drei Gruppen heraus. Heute lief es nicht bei allen gleich gut, auch nicht für Dietmar, der das erste Mal ein Plattl in der Hand hatte. Mir ging’s heute ebenfalls nicht immer leicht von der Hand, ich musste mich Max knapp geschlagen geben, der wiederum war nur einen Hauch vor Sepp, der ebenfalls an diesem Tag unter seinem Können blieb. Das breite Mittelfeld bildeten Günther, der vor allem im letzten Spiel glänzte und Manfred, der knapp vor ihm landete. Noch ein paar Punkte mehr konnte Helmut sammeln, zwar fährt er weniger Fahrrad, aber bei lustigen Treffen ist er ein verlässlicher Fixpunkt. Fredi W. lag schließlich noch ein gutes Stück über den genannten Gladiatoren und freute sich über seine starke Platzierung, wortreich und sichtbar begeistert. Knapp am Stockerl vorbei ging Ernst, der zwar die meisten Kehren Siege im Einzel erspielte, aber auch drei Team-Niederlagen hinnehmen musste.
Am Stockerl ging es dann richtig eng her, Fredi K hatte im Team die Nase vorne und konnte auch in jeder Runde im Einzel punkten. Gegen Karl war es allerdings dann um drei Punkte zu wenig. Karl punktete im Einzel so, wie es nur wenige schafften, 11 Mal und so steht er verdient als Zweiter am Stockerl. Fast hätte die letzte, zu-Null-Niederlage den Sieg gekostet, auch Franz hatte 11 Einzelpunkte, aber durch die meisten Second-Zähler lag er schlussendlich um nur einen Punkt vorn. So strahlte er und zwar nicht nur, weil’s Glück war, sondern weil es ein verdienter Sieg war.
Zum Abschluss gab es für die drei Sieger kleine Pokale und Medaillen. Franz bekam außerdem noch einen netten Wanderpokal. Dann folgten Siegerfotos und danach luden Maria und Franz noch zu einer Jause ein.

Im kleinen, liebevoll geschmückten Party-Häuschen waren zwei Bretter aufgebaut, kunstvoll angerichtet, Käse, Fleisch, Wurst, Tomaten und vieles mehr. Einfach großartig. Franz reichte noch reichlich Getränke nach und so endete der Nachmittag in einer herzlichen Atmosphäre, erfüllt von einem wunderbaren Mix aus Sport, Spaß und Gastfreundschaft. 12 GenussRadler, im Leben Freunde und im Spiel auch Gegner, waren begeistert. Es war ein Spaß von der ersten Stunde an und die Siegergespräche dauerten so lange, dass der Mantel der Nacht das gemütliche Häuschen vollends umhüllte.

 

Franz danke für Alles

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