Langthaler Kapelle bei Mötlas

🚴Truppe - Karl, Max, Manfred, Ernst, Sepp, Johann, Gerhard
Datum - 08. April 2026 ☀️ 17°C
🕙 Abfahrt - Mittwoch 10:00h 
Länge - 72 km _Höhenmeter - 1720 Hm
Zeit - 5 Std 
🍽️ 🍻 - Gasthaus Wahlmüller
Konditionen - 🌑🌑🌑🌑🌑
Können         - 🌑🌑🌑🌑
Unter dem unendlichen Blau eines wolkenlosen Himmels brechen wir heute zu einer sehr anspruchsvollen Tour nach Mötlas auf. Die Sonne legt goldene Strahlen auf den Asphalt und jeder Atemzug schmeckt nach frischer, kühler Morgenluft, als wir, sieben GenussRadler Freunde, hinunter nach Hohensteg radeln und dem mittlerweile vertrauten Steg hinauf zum Stranzberg folgen. Das Knirschen der Reifen mischt sich mit dem Vogelgesang, während das schmale Strasserl uns durch die Landschaft führt, Richtung Hennberg.
wunderschöne Wegerl
wunderschöne Wegerl
In Brawinkl biegt unsere Route in ein neues, verheißungsvolles Wegerl nach Ellerberg ab, von wo wir dann hinab zur kleinen Naarn gleiten. Glasklar hüpft das Wasser über die Steine, als wolle es dadurch noch klarer funkeln. Unterhalb der Ruine Ruttenstein, die hoch oben über dem Tal wacht, schmiegt sich ein spektakulärer Pfad an den Hang und führt uns nach Niederhofstetten. Von nun steigt das Gelände rasant in die Höhe und der Blick zurück ins Tal ist einfach nur sagenhaft. Tiefgrüne Wiesen schmiegen sich an steile Hänge und der kleine Fluss tief unten windet sich auf kleinen, prachtvollen Wiesen dahin, als wolle er eine feine Linie in die Landschaft zeichnen.
grandioser Alpen Blick
grandioser Alpen Blick
Einige Bäume zeigen bereits ihre wunderschönen weißen Blüten und die zwitschernde Vogelwelt begleiten uns auf dem steilen Anstieg, als würden sie uns den Weg besingen. Ab nun sind Ernst, Sepp und Max stets an der Spitze zu finden, während Johann bei den schneidigen Abfahrten vorne mitmischt. Wir erreichen schließlich unser Ziel, die Langthaler Kapelle, ein wahrer Kraftort am Waldrand. Ein Bankerl lädt mit atemberaubender Fernsicht zum Verweilen ein und die wärmenden Sonnenstrahlen legen sich auf unsere Haut. Wir nehmen die Einladung an und verweilen einen Moment, lauschen dem Wind, der durch die Bäume streicht und setzen dann unsere Reise in den Ort Mötlas fort.
Dorf Kapelle Mötlas - In dieser Kapelle wird von den Dorfbewohnern den ganzen Sommer jeden Sonn- und Feiertag nachmit­tags die heilige Kreuzwegandacht und im Mai jeden Tag die Maiandacht gehalten.
Dorf Kapelle Mötlas - In dieser Kapelle wird von den Dorfbewohnern den ganzen Sommer jeden Sonn- und Feiertag nachmit­tags die heilige Kreuzwegandacht und im Mai jeden Tag die Maiandacht gehalten.

Auch hier begrüßt uns am Ortseingang eine wunderschöne Kapelle im Steinbloss-Stil. Der liebliche kleine Ort Mötlas strahlt eine enorme Ruhe aus, irgendwie scheint hier die Zeit langsamer zu verstreichen. Dazu der Kramerladen mit Wirtshaus, genauso wie's früher einmal war. Wir stärken uns im urgemütlichen Wirtshaus Wahlmüller, bevor unsere Reise weitergeht. Mit einer rasanten Abfahrt nähern wir uns Schönau und das Naarntal entfaltet sich in unbeschreiblicher Schönheit. In engen Schlingen windet der Fluss sich durch das schmale Tal und die Sonnenstrahlen des frühen Nachmittags legen ein magisches Muster auf Wasser und Wiesen. Wir Klettern aber erneut hinauf, Karl übernimmt jetzt zeitweise die Führung und wir radeln vorbei an Schönau. Ernst, Max und Sepp strotzen vor Neugier und Tatendrang und nehmen einen steilen, schmalen Wald Pfad, während wir uns auf der Straße nach oben kämpften. Es geht durch Wolfgrub, hinein in Wald- und Wiesenwege, die uns in einer zauberhaften Landschaft Richtung Bad Zell tragen.

Im Hintergrund der Maus Stein
Im Hintergrund der Maus Stein
Oberhalb des Sägewerks Ortner, nahe Tragwein, öffnet sich erneut unberührtes Terrain. Manfred kämpft leider mit einem Akkuproblem, aber bei Bekannten im Ort löst er die Schwierigkeit und kann dann seine Reise fortsetzen. Wir ziehen indessen weiter, noch einmal hinauf und mit beeindruckender Sicht zu den Bergen rückt Hohensteg näher. Karl und Sonja laden uns zum Abschluss Getränk ein, der Tisch biegt sich unter dem Anblick von Weintrauben, Erdbeeren und Mehlspeisen. Der Ribiselkuchen schimmert verführerisch, schmeckt köstlich und macht unsere Gaumen froh.
Ötscherblick
Ötscherblick
Danke, Sonja, danke Karl, für eure großartige Gastfreundschaft. Nach 72 Kilometern und rund 1720 Höhenmetern endet unsere unvergleichliche Tour. Traumhaftes Wetter, eine atemberaubende Landschaft, herrliche Fernsicht und der heute viele Male bezaubernde Eindruck der Ruine Ruttenstein, die hoch über der Landschaft thront, still und majestätisch, als würde sie jedes Mal, wenn wir zurückblicken, die Geschichte des Tals neu erzählen. Es war heute einfach eine wahrhaft, traumhafte GenussRadler Ausfahrt.
Der Schlüssel zum gesunden Alterns liegt in deinem Alltag
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