Palmen Café La Gioia

🚴Truppe - Sepp, Fredi K, Max, Gerhard
Datum - 10. Februar 2026 ☀️ 8°C
🕙 Abfahrt - Dienstag 12:45h 
Länge - 57 km _Höhenmeter - 730 Hm
Zeit - 4 Std
🍽️ 🍻 - La Gioia 
Konditionen - 🌑🌑🌑
Können         - 🌑🌑
Bei strahlendem Sonnenschein und einem azurblauen Himmel, brachen wir zu viert zu einer winterlichen Radtour nach St. Florian auf. Der Tag versprach traumhaft zu werden, als wir uns vor 13 Uhr von Ruhstetten in Bewegung setzten. Der frische Wind strich über unsere Gesichter und die 8 Grad fühlten sich schon sehr gut an, bis wir in den kühleren Schatten des Derntlgrabens eintauchten. Dort, umgeben von Morgenfrost bedeckten Ästen, fröstelte es uns ein wenig, doch schon in St. Georgen umarmten die warmen Sonnenstrahlen unsere kalten Finger und schenkten uns wieder ein angenehmes Gefühl.
Über das Kraftwerk Abwinden hinweg überquerten wir die Donau, die in diesem Winter ungewöhnlich wenig Wasser führte. Der Anblick des ruhigen Wassers war entspannend und wir fühlten uns eins mit der Natur. Jetzt ging's auf dem Donauradweg zügig in Richtung Asten, während die Räder sanft über den Asphalt rollten und die Landschaft an uns vorbeizog. Wir flogen förmlich durch den Ort Asten hindurch, vorbei am Summerauerhof und erreichten bald die schmalen Sträßchen nach Weilling, wo neben uns das prächtige Stift majestätisch über den Ort thronte.
Die Straßen hinauf zum Stift waren für mich eine kleine Herausforderung, Fredi hingegen machte ein paar kräftige Tritte und zog mit einer Leichtigkeit, fast spielerisch den Berg hinauf. So erreichten wir kurz vor 14 Uhr die Gärtnerei Sandner und unser Ziel, das La Gioia. Unter den imposanten Glaskuppeln erwartete uns eine tropische Oase. Der Duft von üppigen, meterhohen Pflanzen mischte sich mit dem Aroma frisch gebrühten Kaffees im atemberaubenden Palmen Café La Gioia. Dazu der Gesang der Vögel in der Voliere der eine fast magische Atmosphäre schuf, auch wir ließen uns von der Lebendigkeit des Ortes mitreißen.
Nach einem köstlichen Kaffee, begleitet von verführerischen Ribisel- und Bananenschnitten, brachen wir wieder auf. Vorbei am beeindruckenden Stift führte uns der Weg am Berg hinauf, bevor wir in eine rasante Abfahrt nach Germering mündeten. Wir radelten vorbei am Zehetnerhof, den größten noch erhaltene Vierkanthof Österreichs. Er hat eine umbaute Fläche von 5800 m² (1 Joch), 12 Tore und 365 Fenster und wird daher auch Jahreszeitenhof genannt. Max lotzte uns mit seinen fröhlichen Geschichten durch sein „Wohnzimmer“ nach Tödlings und weiter zum Pichlingersee. Der zugefrorene See war heute ein Anziehungspunkt für viele Menschen, die das herrliche Wetter genossen.
Auch wir ließen jetzt unsere Räder sanft entlang des gefrorenen Wassers gleiten und erreichten Raffelstetten, wo wir uns erneut auf den Weg zum Kraftwerk Abwinden machten. Traktore und Straßenkehrmaschine waren unsere Begleiter, während zahlreiche Radfahrer und Spaziergänger das Donauufer bevölkerten. Wir nahmen den Anstieg nach Statzing in Angriff und radelten weiter nach Knierübel. Sepp, der die Power der wärmenden Sonnenstrahlen wie ein Magnet anzog, kletterte den Hang hinauf und in seinem Sog fanden auch wir den Schwung.
zugefrorener Pichlingersee
zugefrorener Pichlingersee
iDer nächste Anstieg nach Denneberg forderte uns, während wir dann dem schmalen Wegerl nach Katsdorf folgten. Ein letzter Anstieg hinauf nach Ruhstetten und wir gönnten uns einen letzten Blick hinunter nach Katsdorf sowie zu den schneebedeckten Alpen, die im Sonnenlicht funkelten wie Diamanten.
Schließlich erreichten wir unseren Ausgangspunkt und es war Zeit, uns zu trennen. Es war eine wunderschöne, lustige Radtour, die uns bei herrlichem Wetter wieder einmal gezeigt hatte, wie schön das Leben und die Natur sein können.
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