Kammermayrberg

Zunächst folgten wir vertrauten Straßen entlang der Eisenbahn, bis der schmale Streifen nach Arnberg uns schon erahnen ließ, was uns heute erwarten sollte, eine Landschaft aus unbefestigten Wegen, die richtig nach Abenteuer roch. Der Waldweg trug uns fast lautlos bis zur Scheiben und in Obervisnitz begann der Anstieg nach Anitzbeg. Gleich ging es extrem steil hinauf, der Weg wurde im Wald etwas flacher, doch immer noch übersät mit Steinen und Holzstücken. Den ersten Kracher glaubte ich überwunden zu haben, doch da täuschte ich mich, es war nur die erste kleine Prüfung. Unsere Reise führte uns weiter durch Oberaich. Nun auf den wunderschönen Wegen nach Schienersdorf und Au wurden wir vom Zirpen der Grillen begleitet während Karl vergnügt den Weg dahin zog. Er war dieses Jahr bei den meisten unserer Ausfahrten dabei und so kannte er die Strecke ganz genau.


Wir setzten unsere Fahrt fort, über schmale Straßen zum Unterhirschgraben. Günther beweist trotz seiner schmalen Reifen enorme Sicherheit, wie er jeden noch so steinigen Hang hinunter kurvte, während Alfred pfeifend an uns vorbeizog. Dann folgten wir der kleinen Gusen, die hier noch recht schmächtig war, bis nach Hirschbach und weiter zum Kult-Wirt Pammer. Hier herrschte richtig Leben, ein Bus mit Gästen, rund 30 Radler im Gastgarten, ein Ort voller Gespräche und Gelächter. Köstlich Gestärkt verließen wir den einladenden Platz Richtung Waldburg.


