Jaunitztal u.Thurytal

🚴Truppe - Karl, Max, Manfred, Ernst, Alfred, Gerhard
Datum - 17. April 2026 ☀️ 18°C
🕙 Abfahrt - Freitag 10:10h 
Länge - 62 km _Höhenmeter - 1188 Hm
Zeit - 5 Std 
🍽️ 🍻 - Gasthaus Blumauer 
Konditionen - 🌑🌑🌑
Können         - 🌑🌑🌑🌑
Unser Abenteuer begann um 10:10 Uhr mit der Zugfahrt nach Summerau, wo uns herrlicher Sonnenschein mit ein paar sanften Quellwolken empfing und schon nach wenigen Metern führte uns ein landwirtschaftlicher Weg hinunter zur Jaunitz. Der Fluss schlängelte sich ganz ruhig durch den Wald, als ob er uns auf eine stille, beinahe beschauliche Reise einladen wollte. Funkelndes Licht tanzte auf der Wasseroberfläche, während das Vogelkonzert uns begleitete und wir über Wurzeln und kleine Steine glitten.
Ein kleiner Teich schmiegte sich ins Tal der Jaunitz, ein Juwel nahe Freistadt, das uns sprachlos zurückließ. Wir setzten unseren Weg fort, erklommen den sanften Anstieg zum postkartengleichen Dorf St.Peter, dessen Kirche uns wie alte Freunde begrüßte. Schöne, versteckte Pfade führten uns weiter, entlang der Feldaist und vorbei an der Ruinen Kropfhammer.
Auf wunderschönen Waldwegen radelten wir jetzt entlang der Feldaist bis kurz vor Apfoltern, von wo es auf einem netten Wegerl hinein nach Rainbach ging. Hier kehrten wir beim Blumauer ein, einem Hotel und Gasthaus, direkt neben der stark befahrenen Hauptstraße.  
Nach einem köstlichen Mittagessen brechen wir wieder auf Richtung Passbergersteg. Die schmale Holzbrücke überquert hier etwa auf 100 Meter die Feldaist und verbindet Rainbach und Grünbach. Die Passberger Dorfbewohner hatten diesen Steg einst erbaut, um den Weg zur Schule und in die Kirche kürzer und sicherer zu machen.  
Unsere Strecke führte uns nach Lichtenau und es tat sich eine wahrlich beeindruckende Landschaft auf. Tiefgrün sind die Wiesen, auf denen prächtige Pferde weiden und wechseln mit herrlichen Wäldern mit frischer, klarer Luft, richtig eindrucksvoll.
Im Thurytal schien der Weg selbst zu flüstern, während die Feldaist neben uns dahinzugleiten schien und uns in seinen Bann zog. Ein schönes Naturjuwel offenbarte sich, als wir am Teufelsfelsen vorbeikamen, wo die Teufels-Skulptur am Felsen sitzt. An manchen Vollmondnächten rumort es dort unheimlich und dann riecht es tagelang nach Schwefel. Wir radelten schnell weiter an der alten Schmiede Lochstampf vorbei und bogen nach Freistadt ab. Eine dunkle Wolke hing über der Stadt und vergoss ein paar vernachlässigbare Tropfen.  

Weiter zog uns die Reise durch lichtdurchflutete Gassen von Freistadt, hinein in die Landschaft, wo Hügel und Täler in einer einzigen, harmonischen Melodie verschmolzen. Nun kletterten wir hinauf zum Haugenödterberg. Ein letzter beeindruckender Blick auf die unter uns liegende Stadt, bevor es mit herrlichem Ausblick auf Lasberg hinunter zur Brücke und hinein in den Ort ging. Auf dem schmalen Straßerl radelten wir Richtung Kefermarkt. Es ging ziemlich steil bergab und unsere abwärts gerichtete Kamikaze Truppe -

Alfred, Ernst und Max – preschte die Schotterstraße hinunter und hinterließen eine Staubwolke die sich erst langsam wieder legte. Wald- und Wiesenwege führten uns durch wechselnde Stimmungen nach Kefermarkt, mal still, mal lebendig, immer aber getragen von einer Luft, die nach Tannennadeln, Gras und frischem Quellwasser schmeckte.
Unser Weg führte uns nun nach Wittinghof und mit dem immer wieder prächtigen Schloss Weinberg im Hintergrund ging’s hinauf nach Dingdorf.  

Hier folgten wir einem Weg mit wirklich herausfordernden Wurzelpassagen nach Penzendorf und weiter an den Fuß des G'veichter Waldes. Auch hier radelten wir auf unbekannter Strecke hinauf nach Hagenberg. Ein junger Rehbock musterte uns, ohne die geringste Scheu und wir konnten schon den Kirchturm von Wartberg erkennen, unseren nächsten Zielort. Ernst und Karl traten am Weg nach Wartberg kräftig in die Pedale, bis Fredi an den Beiden vorbei rauschte und leise in sich hinein grinste.

Unser Abschlussgetränk genossen wir heute beim Peter im blau-weiß Stadion, wo später noch Ried gegen Wartberg auflief. Langsam endete unsere herrliche Reise, noch eine Abfahrt zur Eisenbahn, und in Gaisbach trennten sich die Wege von Manfred und Max, die nach Katsdorf weiterfuhren. Wir restlichen vier zogen noch unsere Spur nach Frensdorf und dort trennten sich auch unsere Wege mit einem letzten Blick auf das Blau des Himmels .

So endete unsere Tour als eine Reise durch Farben, Geräusche, Gerüche und stille Wunder der Natur, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es war einfach herrlich !!!
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