Jaunitztal u.Thurytal




Weiter zog uns die Reise durch lichtdurchflutete Gassen von Freistadt, hinein in die Landschaft, wo Hügel und Täler in einer einzigen, harmonischen Melodie verschmolzen. Nun kletterten wir hinauf zum Haugenödterberg. Ein letzter beeindruckender Blick auf die unter uns liegende Stadt, bevor es mit herrlichem Ausblick auf Lasberg hinunter zur Brücke und hinein in den Ort ging. Auf dem schmalen Straßerl radelten wir Richtung Kefermarkt. Es ging ziemlich steil bergab und unsere abwärts gerichtete Kamikaze Truppe -
Alfred, Ernst und Max – preschte die Schotterstraße hinunter und hinterließen eine Staubwolke die sich erst langsam wieder legte. Wald- und Wiesenwege führten uns durch wechselnde Stimmungen nach Kefermarkt, mal still, mal lebendig, immer aber getragen von einer Luft, die nach Tannennadeln, Gras und frischem Quellwasser schmeckte.
Hier folgten wir einem Weg mit wirklich herausfordernden Wurzelpassagen nach Penzendorf und weiter an den Fuß des G'veichter Waldes. Auch hier radelten wir auf unbekannter Strecke hinauf nach Hagenberg. Ein junger Rehbock musterte uns, ohne die geringste Scheu und wir konnten schon den Kirchturm von Wartberg erkennen, unseren nächsten Zielort. Ernst und Karl traten am Weg nach Wartberg kräftig in die Pedale, bis Fredi an den Beiden vorbei rauschte und leise in sich hinein grinste.

Unser Abschlussgetränk genossen wir heute beim Peter im blau-weiß Stadion, wo später noch Ried gegen Wartberg auflief. Langsam endete unsere herrliche Reise, noch eine Abfahrt zur Eisenbahn, und in Gaisbach trennten sich die Wege von Manfred und Max, die nach Katsdorf weiterfuhren. Wir restlichen vier zogen noch unsere Spur nach Frensdorf und dort trennten sich auch unsere Wege mit einem letzten Blick auf das Blau des Himmels .
So endete unsere Tour als eine Reise durch Farben, Geräusche, Gerüche und stille Wunder der Natur, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es war einfach herrlich !!!