Gruberhügel Kreuz

🚴Truppe - Fredi K, Karl, Max, Gerhard
Datum - 10.März 2026 ☀️ 16°C
🕙 Abfahrt - Dienstag 10:00h 
Länge - 55 km _Höhenmeter - 1250 Hm
Zeit - 5 Std 
🍽️ 🍻 - Pizzeria Hagenberg 
Konditionen - 🌑🌑🌑
Können        - 🌑🌑🌑🌑
Heute stand der Abschluss unserer Wintertouren ins Haus und die Natur präsentierte sich in einem sanften Licht. Bei angenehmen 16 Grad und einem Himmel, der von zarten Wolken durchzogen war, machten sich Max, Fredi K., Karl und ich auf den Weg zum Gruberhügel Kreuz. Wir wollten aber auch neue Wege erkunden und so starteten wir hinunter zur Aist, wo das Wasser in der sanften Frühlingssonne glitzerte. Der Anstieg nach Meitschenhof war noch eine leichte Herausforderung und auch in Pregarten meisterten wir den Weg hinunter zur Sandgrube problemlos. Hier hinauf nach Pregartsdorf hinterließen mächtige Traktoren aber tiefe Spuren in der nassen Erde und forderten uns, zumindest mich. Nur die Geräusche der Natur begleiteten das Knarren unserer Reifen auf dem tiefen Waldweg.
Die folgende Schotterstraße führte uns empor und Fredi war in seinem Element, als er die Strecke mit Leichtigkeit bewältigte. Als wir durch Pregartsdorf rollten, stieg die Vorfreude auf die Ruine Reichenstein in uns auf. Max, unerschrocken und voller Abenteuerlust, ließ sein Rad den steilen Abstieg hinunter laufen, während ich, von kleinen Kieseln umgeben - den Rest des Streugut's -, es langsamer anging. Unten angekommen, nahmen wir dann die Forststraße Richtung Gutenbrunn, da der offizielle Mountainbike-Weg leider unbefahrbar war. An einem idyllischen Bankerl, schattenspendend unter einem Birkenhain, gönnten wir uns eine kurze Rast. Die unbekannte, atemberaubende Landschaft um uns herum schien förmlich zu pulsieren. Max kannte jetzt einen schönen Weg zur Gutenbrunner Leitn, den wir voller Neugier befuhren. Der schmale Waldweg schlängelte sich um den Berg und oben beim Hundsberg überwältigte uns die traumhafte Aussicht.
Gutenbrunner Leitn
Gutenbrunner Leitn
Als wir ins Tal der Feldaist hinunterfuhren, fühlten sich die wunderschönen Hügel um uns herum an wie ein lebendiges Gemälde. Wir überquerten die Aist und bei Wittinghof radeln wir auf schmalen Straßerl den Berg hinauf. Max und Fredi zogen mit unbändigem Elan den Anstieg nach Dingdorf hinauf und Karl und ich folgten sogleich. Die Aussicht nach Hagenberg war atemberaubend und die anschließende rasante Abfahrt zum G'veichter Wald ließ das Adrenalin durch unsere Adern pulsieren. Nach dieser aufregenden Fahrt hatten wir uns eine Pause in der Pizzeria in Hagenberg verdient. Die riesigen, köstlichen Pizzen schienen die Müdigkeit abzustreifen, aber nach dem fast zu üppigen Essen wurde das Radeln vorübergehend zur Herausforderung, jedenfalls während wir durch das idyllische Visnitztal fuhren. Der kleine, lieblich plätschernde Bach neben uns begleitete uns mit seinem sanften Rauschen, und die Räder glitten fast lautlos über den alten Laubteppich.
Wir erreichten den Stöcklgraben und radelten dann ein Stück am Radweg zur Scheibn, weiter auf Wald- und Güterwegen nach Schönreith. Am Weg hinunter zum Gruberhügel umhüllte uns die frische, klare Luft und ließ uns die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen. Doch als wir am Gruberhügel ankamen, entdeckten wir, dass sich zwischen uns und dem Hügel ein frisch beackertes, gedüngtes Feld erstreckte. Ein enttäuschter Blick zum Hügelkreuz ließ uns innehalten und wir entschieden uns, den Fernblick zu genießen, anstatt uns durch die frische Erde zu kämpfen. Auf dem Rückweg nach Reitling mussten wir an einer Fahrverbotstafel vorbei, die aber nicht in unsere Richtung zeigte, wahrscheinlich, und so führte uns der Weg zurück nach Schönreith. Über Gaisbach und entlang der Eisenbahn rollten wir heimwärts, während die Nachmittagssonne sich langsam den Hügeln näherte. Fredi lud uns noch zu einem Abschlussgetränk mit köstlicher Bananenschnitte ein, ein herzliches Dankeschön an Silvia und Fredi für diese wunderbare Mehlspeise und erfrischenden Getränken.
Visnitztal
Visnitztal
So endete unser Tag in der Natur, der uns mit angenehmen Temperaturen und traumhaften Wegen beschenkte. Die Landschaft, die sich langsam aus dem Winterschlaf erhob, verzauberte mich mit ihrem Erwachen. Es war eine Tour, die all unsere Sinne ansprach und uns die Schönheit der Natur in ihrer vollen Pracht näher brachte – anstrengend, aber einfach nur wunderschön.
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