Gipfelkreuz Hohenstein

🚴Truppe - Manfred , Johann, Dietmar, Karl, Gerhard
Datum - 29. Oktober 2025 ☀️ 14°C
🕙 Abfahrt - Mittwoch 12:30h
Länge - 35 km _Höhenmeter - 670 Hm
Zeit - 3 Std
🍽️ 🍻 - Chilli Lounge
Konditionen - 🌑🌑
Können - 🌑🌑
Ende Oktober, an einem strahlend sonnigen Herbsttag brachen wir zu fünft zu unserer Radtour auf, die uns zum Gipfelkreuz des Hohenstein führen sollte. Der Himmel spannte sich wie ein leuchtend blaues Tuch über den Wald, der in seinem herbstlichen Gewand erstrahlte. Die Blätter leuchteten in warmen Tönen, während wir bei frischer, klarer Herbstluft durch die malerischen Pfade des Waldes radelten.


Unser erster Halt war in Katsdorf, wo uns Manfred bereits erwartete. Er ist nicht nur ein erfahrener Radler, sondern auch ein hervorragender Geschichtenerzähler, der allerlei Anekdoten aus seinem Heimatort Katsdorf wusste. Wir radeln nun weiter in Richtung Edtsdorf und biegen ein in einen traumhaften Wiesenweg, sanft geschwungene, laubbedeckte Pfade, umrahmt von der dunkler Erde der Feldern. Nach Amberg, einer kleinen Ortschaft, setzten wir unsere Fahrt auf einsamen Straßen in Richtung Hohenstein fort. Johann, heute wieder besonders motiviert, drückte ein wenig aufs Tempo und wir passierten die Jausenstation Kernegger. Der schmale Waldweg, gesäumt von hohen Bäumen, führte uns bis zu einem Zaun, der das Waldstück im Hintergrund umschloss. Hier, auf dem Laub bedeckten Weg, hielten wir an und bewunderten ein charmantes Jagdhäusl, das inmitten der Natur lag.

Manfred konnte es sich nicht nehmen lassen, den Brunnen zu prüfen. Mit ein paar kräftigen Hüben brachte er das Wasser zum Sprudeln, während Karl anmerkte, dass hier so manche Feier in dieser abgeschiedenen Idylle stattgefunden haben musste und Dietmar machte sich auf den Weg zum Gipfelkreuz, das schlicht und bescheiden auf 526 Metern Höhe thronte. Ein kleines WC mitten im Wald und ein gemauerter Griller neben der Hütte machten diesen Platz zu einem gemütlichen Platz für so manche Jagd-Gesellschaft. Wir radelten bei traumhafter Aussicht weiter in Richtung Statzing. Am Horizont thront das in der Sonne leuchtende Wartberger Häusermeer und im Tal erstrahlt Katsdorf im warmen Nachmittagslicht, ein sagenhafter Anblick. Nach einigen Kurven öffnete sich das Panorama und offenbarte uns die Alpen in der Ferne. Es war kaum zu fassen, dass wir kaum 17 Kilometer von zu Hause entfernt waren und solch eine prächtige Aussicht genießen durften.

Auf der rasanten Abfahrt ließ Dietmar es ordentlich laufen und wir folgten ihm auf einem Güterweg nach Statzing Dorf. Hier erlebten wir, wie die Bauern emsig die Maisernte einbrachten und weiter entfernt gedüngt wurde. In einem kleinen, einladenden Café neben dem Spar kehrten wir ein und ließen uns bei einem Getränk nieder, um die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen.
Nach der wohlverdienten Pause ging es weiter nach St. Georgen. Hier kletterten wir in Serpentinen die Stacherlsiedlung hinauf. Einige Kondensstreifen der Flugzeuge zogen über den Himmel und der Blick über die Dächer von St. Georgen öffnete sich majestätisch vor uns.
Nach der wohlverdienten Pause ging es weiter nach St. Georgen. Hier kletterten wir in Serpentinen die Stacherlsiedlung hinauf. Einige Kondensstreifen der Flugzeuge zogen über den Himmel und der Blick über die Dächer von St. Georgen öffnete sich majestätisch vor uns.

Johann zeigte sich beeindruckt von den schmalen Wegen, die uns hinauf nach Frankenberg führten. Mit jedem Pedaltritt spürten wir die Frische der Herbstluft und die Freude, die uns diese Landschaft bereitete. Als wir durch Greinberg radelten, standen die knorrigen Birnbäume wie alte Wächter am Rande der Straße, ihre Äste kahl und schimmernd in der Nachmittagssonne. Bald erreichten wir Ruhstetten, wo Manfred sich von uns verabschiedete und nachdem wir uns in die letzten Kurven hinunter zum Altaistberg stützten, bogen auch Dietmar, Karl und Johann ab, um ihre Heimreise anzutreten.
Die kleine Runde von 35 Kilometern hatte sich als wahres Highlight entpuppt, die bei diesem prachtvollen Herbstwetter gar nicht schöner hätte sein können. Die Wälder zeigten sich in ihrem traumhaften Herbstkleid und das Panorama, das sich vor uns entfaltete, war einfach sensationell.
Ich hatten nicht nur die Schönheit der Natur genossen, sondern auch die Gesellschaft einer super lustigen Truppe, so wurde dieser Tag, diese Tour, ein wahres Geschenk der Natur und der Freundschaft-Danke
