Fuchsmauern in Rechberg

🚴Truppe - Sepp, Max, Alfred, Ernst, Johann, Gerhard
Datum - 04. Mai 2026 ☀️ 26°C
🕙 Abfahrt - Montag 10:00h 
Länge - 53 km _Höhenmeter - 1305 Hm
Zeit - 5 Std 
🍽️ 🍻 - Gasthaus Haunschmid
Konditionen - 🌑🌑🌑
Können         - 🌑🌑🌑
Heute möchten wir die Fuchsmauern in Rechberg besuchen, jene Felsformationen, die unter Naturschutz stehen und sich oberhalb des kleinen Ortes auftürmen. Also starten wir zu sechst, am Thermometer 16 Grad und der Himmel zeigt sich in einem wolkenlosen, blauen Glanz. Wir rollen los, Richtung Aist und folgen dem Wald- und Wiesenweg, der uns hinauf zum Stranzberg führt, eine schon vertraute Route, die uns dennoch jedes Mal wieder verzaubert.
Und schon begrüßt uns am gegenüber liegenden Hang Allerheiligen, mit seiner markanten Kirche, während wir hinunter nach Haarland gleiten. Nach einer kurzen Fahrt auf der Straße in Schedlberg steigt es leicht an am schmalen Güterweg hinauf nach Mistelberg. Versteckte Pfade führen uns nun hinein nach Tragwein. Die Stimmung in unserer Truppe ist wie immer traumhaft, fast ausgelassen. Wir gleiten weiter, der Wind berührt uns sanft und unser Blick richtet sich auf das üppige Grün der Wälder und Wiesen. Mich fasziniert die Vielfalt der Vogelgesänge. Ein Kuckuck lässt seinen bekannten Ruf erklingen und es scheint, als sei ein riesiges Vogelkonzert in Gange. Angekommen am Hennberg radeln wir auf einem Schotterweg durch den Wald und nach einer kurzen Abfahrt geht unsere Reise zum Meierhof und weiter Richtung Bad Zell. Am Weg entlang der Wiese zirpen die Grillen und auf der trockenen Wiese erntet der Bauer mit seiner schweren Maschine in einer mächtigen Staubwolke die erste Mahd.
Jetzt ruft uns aber der Baumberg, wir erklimmen ihn auf urigen Pfaden bis auf 630 Meter und nach einigen Auf und Abs ziehen wir an der Steinbruckmühle vorbei und hinein in eine lange, steile Steigung, die uns hinauf zum Puchberg führt. Ernst meistert den Aufstieg mit einer Leichtigkeit, die fast überirdisch wirkt, sagenhaft, wie er dem Berg die Stirn bietet und beim Sepp scheinen die schmerzhaften Kreuzsorgen mit jeder Kurve zu schwinden, ich wäre es ihm von Herzen vergönnt wenn's so wäre.
Oben am Puchberg begegnen uns einige Wanderer, wir aber radeln nun unserem Tages Ziel, den Fuchsmauern entgegen. Johann und Ernst drücken noch einmal mächtig in die Pedale. Sie lassen sich nicht aufhalten und fahren direkt bis zur Felsformation hinauf. Wir anderen nehmen das letzte steile, wurzelige Stück zu Fuß, bevor sich vor uns der Fels wie ein imposanter Riese erhebt. Etwa 15 Meter ragt er empor und seit 1999 unter Schutz, ein stolzes Denkmal der Natur. Max genießt die Aussicht in eine Tiefe, die bis zur Donau reicht, ja selbst St. Valentin war zu erkennen. 
Nach diesen herrlichen Eindrücken fahren wir zum goscherten Wirt. Ruhig liegt der kleine Badesee gleich neben dem Gasthaus und sein klares Wasser fasziniert. Wir speisen hervorragend und nach lustigen Gesprächen brechen wir wieder auf und verlassen den lieblichen, ruhigen kleinen Ort Richtung Spaten. Diese Landschaft ist mir nun völlig fremd, während es auf dem steilen Weg, der mit groben Schotter befestigt ist, hinunter ins liebliche Tal des Hiesbaches ging. Dieser kleine Bach befüllt den Badesee in Rechberg und windet sich jetzt im engen Tal dahin.
Max lässt sein Rad den Berg hinunterlaufen, während meine Bremsen laut protestieren und doch treu ihren Dienst tun. Plötzlich erhebt sich ein stattlicher Rehbock aus dem Unterholz, und ein schelmisches Spiel auf engstem Raum beginnt zwischen Ernst und dem Tier, ein kurzer Gruß der Wildnis, bevor der Bock im Dickicht verschwindet. Wir erreichen jetzt den schweren Anstieg hinauf nach Allerheiligen. Fredi hat seine Kräfte klug eingeteilt und zieht den Hang hinauf, doch Ernst hält Schritt und wir beobachten aus einer sicheren Distanz.
Jedenfalls öffnet sich oben der Blick nach Baumgarten und Fraundorf, wo wir erneut ein unbekanntes Wegerl erkunden. Die letzten Anstiege stehen bevor und vorne geht es jetzt richtig zur Sache. Ernst, Sepp, Johann und Alfred ziehen ein rasantes Tempo an, dem nach über 50 Kilometern kaum mehr zu folgen ist. Es geht zu Ingrid und Gerhard, die uns zum Abschluss Getränk einladen, eine Einladung, die wir gerne annehmen. Ingrid und mein Enkel Merle verwöhnen uns mit Kuchen, Knoblauchstangerl und erfrischenden Getränken. Ingrid, ein herzliches Dankeschön für deine wunderbare Gastfreundschaft und deine Müh für uns Radler.
So endet eine traumhafte Radtour, die uns erneut tief in die Landschaft des Mühlviertels trug, mit neuen Pfaden, mit lässiger Kameradschaft und wunderbaren Erlebnissen.
Die Fuchsmauern sind eine Felsformation im Naturpark Mühlviertel in der Gemeinde Rechberg im Bezirk Perg. Sie wurden 1999 ins oberösterreichische Naturschutzbuch als Naturdenkmal eingetragen. Die Felsformation umfasst eine Fläche von insgesamt 1.500 Quadratmetern, wobei eine Höhe von bis zu 15 Metern erreicht wird.
Die Fuchsmauern sind eine Felsformation im Naturpark Mühlviertel in der Gemeinde Rechberg im Bezirk Perg. Sie wurden 1999 ins oberösterreichische Naturschutzbuch als Naturdenkmal eingetragen. Die Felsformation umfasst eine Fläche von insgesamt 1.500 Quadratmetern, wobei eine Höhe von bis zu 15 Metern erreicht wird.
GenussRadler | Alle Rechte vorbehalten 2025
Unterstützt von Webnode Cookies
Erstellen Sie Ihre Webseite gratis! Diese Website wurde mit Webnode erstellt. Erstellen Sie Ihre eigene Seite noch heute kostenfrei! Los geht´s