10 Täler Classic
226 km und 4100 Höhenmeter am 10-11-12. Juni 2026

die Tour wird bei Aussicht auf 2 Tage Schlechtwetter -Regen- nicht gefahren.
Sollte wer keine Lust auf alle 3 Tage haben, so kann man sich natürlich trotzdem an einen oder zwei Tagen anschließen, leider ist dann ein Anspruch auf die 10 Täler Trophäe nicht mehr gewährleistet.

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Tag 1 - 10.06.2026

Mirellental

Stoabachtal

Tal der kleinen Gusen
Unsere Reise beginnt in dem beschaulichen Ort Ruhstetten, wo vielleicht der Duft von frischem Gras in der Luft liegt und die Vorfreude auf das Abenteuer in unseren Herzen schlägt. Mit dem ersten Pedaltritt setzen wir Kurs über Katsdorf, hinauf nach Haid, wo sich die für uns schon bekannte Landschaft sanft entfaltet. Die schmalen Waldwegerl, hoffentlich von strahlendem Sonnenlicht durchflutet, führen uns weiter nach Holzwiesen, bevor wir in die sanften Abhänge hinunter nach Gallneukirchen gleiten. Hier öffnet sich das malerische Mirellental, das uns in die andere Welt der Täler entführt. Wir setzen unsere Fahrt fort über die Wald- und Wiesenwege und können wahrscheinlich blühende Blumen bewundern und dem Gezwitscher der Vögel lauschen, das uns auf unserem Weg nach Steinbach begleitet. Mit einem guten Gefühl lassen wir unsere Räder im Steinbachtal hinunterlaufen, bis wir die große Gusen erreichen. Der Anstieg nach Alberndorf verlangt uns sicher einiges ab, doch die Belohnung ist die Aussicht auf das bereits Geschaffte. Die Route bringt uns nun zum Glockerwirt, eine Stärkung in dieser gemütlichen Einkehr wäre der perfekte Genuss für unsere müden Beine Es geht vorbei am Ura Stoa und weiter führt uns der Weg nach Wintersdorf, wo vielleicht oder auch nicht, die Vorfreude auf die nächste Etappe wächst. Es geht noch ein wenig bergauf Richtung Ottenschlag zum Hohen Stein auf 900 m.
Nach diesem Anstieg rollen wir jetzt hinunter in den Unterhirschgraben ins Tal der kleinen Gusen. Der Weg führt uns vorbei an Neumarkt und nach einigen Kilometern zweigen wir ab, hinauf nach Matzelsdorf, wo im Juni die Natur sicher in voller Pracht erblüht. Schließlich erwartet uns nach Hagenberg der letzte kleine Anstieg nach Silberbach und radeln schließlich nach Hause.
Insgesamt haben wir auf dieser 75 km langen Strecke 1400 Höhenmeter überwunden und die ersten drei von zehn Tälern erobert. Die Erinnerungen an atemberaubende Ausblicke, frische Luft und die Freiheit des Radfahrens werden uns dann sicher noch lange begleiten.
Tag 2 - 11.06.2026

Visnitztal

Feldaist Tal

Stampfental

Waldaisttal
Am zweiten Tag unserer Radtour wird der in Frensdorf gestartet und die Vorfreude auf neue Abenteuer ist hoffentlich bei allen spürbar. Wieder mit Hoffnung auf schönes Wetter machen wir uns auf den Weg hinunter nach Arnberg. Hier, am Ende unseres ersten Tages, radeln wir nun am Radweg weiter nach Friensdorf hinauf.
Bald erreichen wir das zauberhafte Visnitztal, wo sicher auch hier die Natur in voller Pracht erblüht. Auf einem schmalen Pfad folgen wir dem plätschernden Bach, der uns hinauf nach Hagenberg führt. Hier setzen wir hinauf zum G'veichter wo dann der Abstieg ins Tal der Feldaist beginnt. Die Wiesenwege schlängeln sich entlang des glitzernden Flusses und wir lassen uns, wie schon so oft, von der Schönheit der Landschaft verzaubern. Unser Tour-Weg führt vorbei an Kefermarkt und weiter nach Lasberg, wo wir die Idylle der Umgebung in vollen Zügen auskosten.
In St. Oswald machen wir Halt und kehren im Golf Club Lokal ein. Die schöne Atmosphäre und die köstlichen Speisen bieten uns sicher eine wohlverdiente Stärkung. Nach dieser Rast geht es noch etwas hinauf bis nach Amesreith. Von hier aus eröffnet sich dann der atemberaubende Blick übers Stampfental.
Mit frischem Elan stechen wir nun hinab ins eine der schönsten Flusstäler hier am Stampfenbach. Der Weg ist sanft und führt uns direkt hinein in das bezaubernde Tal der Waldaist, wo die atemberaubende Mühlviertler Natur uns willkommen heißt. Wir radeln dann entspannt bis nach Reichenstein und gelangen schließlich über Hohensteg wieder nach Hause.
Mit den Tälern Visnitztal, Feldaisttal, Stampfental und Waldaisttal im Gepäck haben wir heute die faszinierenden Täler 4 bis 7 beradelt. Insgesamt stehen heute 1200 Höhenmeter und 73 Kilometer auf unserem Konto. Während wir den Tag Revue passieren lassen, hoffe ich inständig, dass uns diese Anstrengungen nicht zu sehr zugesetzt haben, damit wir morgen den letzten Abschnitt voller Energie in Angriff nehmen können.
Tag 3 - 12.06.2026

Tal der kleinen Naarn

Blick von Ruttenstein ins Tal der großen Naarn

Käfermühlental
Der Radltag fängt an der Kreuzung Thal - Lehermayr an und auch am dritten Tag lebt die Hoffnung auf Sonnenschein während wir nach Hohensteg hinunter rollen. Mit einem frischen Fahrtwind im Gesicht starten wir nun in ein Abenteuer, das uns über sanfte Güterwege nach Lugendorf führt. Hier in der Nähe des Waldes kann der Rhythmus unserer Räder mit dem Gesang der Vögel harmonieren, die uns hoffentlich auf diesem ländlichen Pfad begleiten.
Weiter geht es nach Bad Zell, die Felder leuchten in satten Grüntönen, so habe ich es zumindest in Erinnerung und der Duft der frischen Erde mischt sich mit der Vorfreude auf das, was uns noch erwartet. Von Bad Zell aus radeln wir nach Barndorf und durch die charmanten kleinen Orte Wolfgrub und Fürling, bis wir schließlich das zauberhafte Tal der kleinen Naarn erreichen.
Hier, an den Ufern des plätschernden Baches, der uns schon wie ein treuer Begleiter zur Engelskapelle hinauf führt. Der Weg schlängelt sich durch das Tal, und wir lassen uns von der Schönheit des Augenblicks inspirieren, für mich ein wunderbare idyllische Oase. Der Höfnerberg erhebt sich majestätisch neben uns, wir umrunden ihn und gleiten sanft das Tal der große Naarn hinunter nach Pierbach.
Im Populorum kehren wir ein und lassen uns von regionalen Köstlichkeiten verwöhnen. Erfrischt steigen wir wieder auf unsere Räder und machen uns auf in das Käfermühlental, das mit seiner unberührten Schönheit auf uns wartet. Wir folgen dem malerischen Verlauf des Tals bis unterhalb von Münzbach, wo uns die sanften Hügel und der Duft blühender Wiesen den Atem rauben.
Der Weg führt uns weiter nach Pergkirchen und über Perg hinauf zum Lanzenberg, die letzte große Herausforderung, die uns noch einmal auf die Probe stellt. Die Anstrengung wird belohnt mit einem atemberaubenden Blick über die weite Landschaft.
Schließlich erreichen wir Schwertberg und schlagen den Kurs über Zirking und die Holzgasse in Richtung Heimat ein. Mit jedem Pedaltritt spüren wir die Erschöpfung in unseren Muskeln, doch das stolze Gefühl, das uns nun durchströmen wird, lässt uns alle Müdigkeit vergessen, darauf hoffe ich.
In diesen drei Tagen haben wir nicht nur 10 Täler beradelt, sondern auch 226 Kilometer und 4100 Höhenmeter hinter uns gelassen. Ganz sicher wird sich ein Lächeln auf unseren Gesichtern ausbreitet, daß wir diese anstrengende Tour mit einem Gefühl der Erfüllung und des Stolzes abschließen.
Schlussendlich wartet nun die "GenussRadler 10 Täler Trophäe" auf uns alle, die in diesen 3 aufeinander folgenden Tagen diese große Herausforderung gemeistert haben.